Fringe: Fracture (2×03)

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Der Fall der Woche lässt das Blut einfrieren – buchstäblich. Selbstmordattentäter, deren Körperteile als Schrapnell fungieren. Bevor der Körper explodiert, friert er von innen nach außen komplett ein. Hinter all dem steckt das US-Militär. Genauer gesagt, Colonel Gordon, der vor Jahren in ein Biowaffen-Experiment im Irak involviert war und die Operation nach ihrer offiziellen Beendigung „fortführt“, indem er die Soldaten aus der damaligen Einheit für eine neue Operation einsetzt. Für die Fringe-Division (die natürlich wieder alle Mittel zur Verfügung hat) gilt es herauszufinden, was er bezweckt, und ihn zu stoppen. Wenn jedoch der Zuschauer am Ende der Episode der „creepy“ Stimme des Colonels lauscht, fragt er sich: Ist der Colonel nicht auf derselben Seite wie Olivia & Co.?

Und das macht Fringe interessant: die Schwierigkeit zu bestimmen, welche Seiten überhaupt im Spiel sind und wer wirklich zu wem steht.

Und bevor wir die allerletzte Szene von Fracture betrachten – oder besser gesagt: beobachten -, muss ich erwähnen, dass ich ein bisschen enttäuscht war, als während Olivias (Anna Torv) und Peters (Joshua Jackson) Aufenthalt in Bagdad Olivias Versuche abgebrochen wurden, Einzelheiten über seine Vergangenheit an die Oberfläche zu holen. Schade – ich hätte gerne mehr gewusst… aber die Autoren sparen sich das anscheinend angestrengt auf und versuchen, über eine sehr lange Strecke Erwartungen aufzubauen.

An der Olivia-Front nichts Neues. Oder doch? Die Arbeit mit Sam Weiss scheint zunächst keine Früchte zu tragen und die schon angekündigten Kopfschmerzen fangen an, begleitet von bruchstückhaften Visionen von Olivias Aufenthalt im anderen Universum. Weiss teilt ihr mit, dass die Kopfschmerzen bedeuten, ihre Erinnerungen kämen zurück. Am Ende ist Olivia so genervt von seiner abweisenden Haltung und den langsamen Fortschritten, dass sie plötzlich mit der Waffe in der Hand neben ihm steht … ohne Krücken. Also: die Therapie wirkt doch.

Und wir sahen Agent Broyles (Lance Reddick) lachen (zum ersten Mal?) und Walter (John Noble) die Hand geben, nachdem sie das zweite Selbstmordattentat verhindert haben. Nichts zu lachen hat er freilich in der schon erwähnten letzten Szene, als Colonel Gordon ihm mitteilt: „The enemy is among us and nobody’s doing anything about it.“ Mit seinen lebendigen Bomben wollte er den Informationsaustausch stoppen: „They are here, collecting data, making observations.“ Es handelt sich um die schwarzen Koffer, die die vom Selbstmordattentäter angesprochenen Personen trugen. Während er mit Broyles redet, zeigen uns die Bilder, wie genau so ein Koffer zu — The Observer geliefert wird! Gordon: „They are planning for war, whatever is in those briefcases is going to destroy us all.“

The Observer öffnet den Koffer – und holt Fotos von Walter heraus!
Nicht gut! Oder doch?

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