Covert Affairs: No Quarter (1×04)

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Eigentlich ist es ein einfacher Job in Zürich, aber Annie Walker werden einfache Sachen nicht gegönnt.

No Quarter ist eine der besseren Covert Affairs-Episoden, in der Annie (Piper Perabo) wieder im Auslandseinsatz beweisen muss, dass sie kein Training mehr braucht. Oder doch? Nicht wenn man in den Händen eines Hardcore-Mossad-Agenten ist, der auch im Rambo-Stil Wunden flicken kann. Ich muss gestehen, dass Oded Fehr als Mossad-Agent Eyal in No Quarter deutlich mehr Spaß macht als unsere Hauptdarstellerin Piper Perabo. Die Kofferaustausch-Geschichte um Mossad und CIA ist trotzdem gelungen und amüsant anzuschauen – bis auf die Action-Sequenz mit dem Autocrash.

Da Covert Affairs bisher um das Aussehen und die Inszenierung solcher Szenen sehr bemüht war, hat es mich sehr überrascht, ein so schlechtes Timing zu sehen. Versteht mich nicht falsch: Es geht nicht um die Glaubwürdigkeit, sondern darum, wie die Szene gefilmt und geschnitten ist – da fehlt das richtige Timing bei der Aneinanderreihung der Bilder. Aber genug Kritik und zurück zum Fall der Woche, der Auggies (Christopher Gorham) Unterstützung braucht. Denn Auggie und auch andere Mitglieder des Teams müssen befragt werden. Da der Koffertausch zwischen Annie und Eyal am Flughafen sabotiert wurde, vermutet man einen Maulwurf bei der CIA.

Ist natürlich etwas unpassend, ausgerechnet den blinden Auggie in einer Maulwurfgeschichte unter Beschuss zu nehmen, aber ich denke die Covert Affairs-Autoren haben es nicht als schlechten Witz gemeint. Es erweist sich, dass die Information auf israelischer Seite ins falsche Ohr geflüstert wurde. Wie erkennt man das: Ein israelisches Team besteht aus vier Männern – dem Fahrer, dem Logistik-Mitarbeiter und den beiden Leuten fürs Umbringen. Gut zu wissen. Sehr gut ist auch, dass man diesmal von den schwermütigen Popsong-Sequenzen und Annies Familie Abstand nimmt. Dafür bekommen wir die Gelegenheit, einen Blick in das Schlafzimmer von Annies CIA-Chefs zu werfen, die ein Geheimnis mit sich tragen. Werden wir bald davon erfahren? Die Frage ist generell, wie lange die Covert Afairs-Autoren die leichte Sommerbrise wehen lassen wollen, bevor dunkle Wolken aufkommen? Wie dunkel werden sie sein?

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