Lie to Me: Bullet Bump (2×17)

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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm und ein Politiker ist nicht immer das, was er zu sein scheint. Das sind die Lektionen der neuen Episode von Lie to Me.

Wer gedacht hat, dass Clara Musso (Melissa George) ein Bestandteil des Teams für längere Zeit sein wird, der/die wird von Bullet Bump eines Besseren belehrt. Es scheint so, als sei es ihre Abschiedsepisode. Und sie verabschiedet sich mit viel Körperkontakt. Bullet Bump handelt von dem Mord an einer jungen Frau. Sie stand derjenigen Kugel im Weg, die für den Gouverneur bestimmt war. Das möchte man zumindest Cal & Co. weismachen. Sogar Clara, die eng mit der Familie des Gouverneurs befreundet ist und den Wahlkampf finanziell unterstützt, beteuert die Unschuld des Gouverneurs.

Trotz der allmählichen Aufdeckung unterschiedlicher Affären innerhalb des Gouverneursstabs ist Clara diejenige, die Cal (Tim Roth) von der Wahrheit (die sie ahnt), wenn auch indirekt, abzulenken versucht. Es sieht ein bisschen danach aus, als würden die Lie to Me-Produzenten durch Claras Fehltritt den Zuschauern ihren Ausstieg erklären und damit entschuldigen wollen. Denn ganz genau besehen erscheint ihre Handlung von der Entwicklung der Figur her und ihrer Beziehung zu Cal & Co. – sie verdankt der Firma ihr schönes Leben und hat Verpflichtungen gegenüber der Lightman Group – etwas „out of character“. Wie dem auch sei – nach einer heißen Nacht zwischen Cal und Clara kommt die Trennung: Auf Cals Wunsch steigt sie aus der Firma aus!

Den Cal-Foster-Fans kann es nur recht sein. In dieser Episode sehen wir keine Spur vom Psychologen, der mit Foster (Kelli Williams) liebäugelte und von seinen Blumensträußen. Dafür läuft die Cal-Foster-Interaktion, sowohl im Arbeits- als auch im Privatbereich, auf Hochtouren. Die Autoren lassen Foster diesmal in den Vordergrund treten und uns Zuschauer daran erinnern, warum sie und Cal Partner sind.

Und was ist mit den anderen Angestellten der Lightman Group? Während Torres (Monica Raymund) herzlich wenig zu tun bekommt, ist diesmal Eli (Brendan Hines) das Opfer der Nebenhandlung. „Opfer“ ist hier definitiv das richtige Wort. Eli führt eine enge Beziehung mit Cals Tochert Emily (Hayley McFarland)! Allerdings nur online. Die virtuelle anonyme Freundschaft, die Eli Torres gegenüber mit seiner Sorge um die Tochter des Chefs entschuldigt, führt so weit, dass er zum selben Musikfestival gehen will, zu dem auch Emily geht. Dann kommt es zu einer Szene, die Eli kurze Zeit später physische Schmerzen bereitet. Er wird von der Tochter des Chefs geküsst, aber bei aller Verwirrung scheint am Ende, dass Emily dem Spruch „the apple that didn’t fall far from the tree“, den sie selbst erwähnt, gerecht wird und Eli eine Art kleine Lektion erteilt hat. Oder doch nicht?

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