Castle: Demons (4×06)

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Wer Geister und Dämonen fürchtet, sollte an dieser Stelle aufhören zu lesen, denn in der neuen Castle-Episode gibt es eine Menge davon – in jedem erdenklichen Sinne. Für die Kenner unter euch: Was ist eine der Haupteigenschaften von Dämonen? Genau, sie sind äußerst hartnäckig! So wie Zombies, nur aus anderen Gründen. Aber was greift den Ghosthunter am Anfang der Episode denn nun an? Ein Geist, ein Dämon, ein Zombie? Nun – Wir wollen uns hier nicht mit den Unterschieden zwischen den diversen Unterarten übernatürlicher Geschöpfe herumschlagen, sondern uns mit ihrem gemeinsamen Erscheinungsmerkmal beschäftigen: Schreien.

Castle bleibt der eigenen Linie treu und wechselt im Teaser mitten im Schrei von einem Ort zum anderen: dorthin, wo Richard Castle die eigene Tochter vor sich hält, um sich gegen mordende Zombies abzuschirmen. Zum Glück sind es nur schwarz-weiße Filmzombies… und Alexis (Molly Quinn) hat sowieso keine Zeit mehr, denn die Fernbeziehung ruft. Castle (Nathan Fillion) hat Recht: Kein Mann ist so wichtig, um einen Vater-Tochter-Zombiefilmabend zu unterbrechen! Sobald er sich jedoch darüber beschwert, dass Alexis für Ashley alles stehen und liegen lässt, klingelt das Telefon, und Castle huscht aus dem Bild.

Denn so einen Fall der Woche lässt er sich nicht entgehen: ein altes Haus, das über Jahrzehnte hinweg von mordenden Dämonen bewohnt wird? Zeit für Ghost… Wranglers. So heißt die TV-Sendung, deren Produzent am letzten Abend aufgeschlitzt in jenem Haus aufgefunden wird. Demons, Castle ist eine weitere humorvolle, “leichte” Episode, die voller Scooby-Ghostbusters-Referenzen und Nathan Fillion-Gesichter steckt. Oh, nicht zu vergessen – auch voller gewisser Kate Beckett-Blicke, etwa als sich Ryan plötzlich bereit erklärt, mit Castle auf Geisterjagd zu gehen. Beckett: Maybe Shaggy Can Help Keep Scooby Out Of Trouble.

Bevor wir mit Supernatural fortfahren – ich erkläre sofort, was ich meine -, müssen wir uns mit den Beziehungsdämonen der ABC-Serie auseinandersetzen. Dass das Spielchen mit Castle und Beckett weiter getrieben wird, ist ja kein Problem in meinen Augen, denn es gehört zum Kern der Serie – aber was die Beziehungen zwischen Nebenfiguren betrifft… ? Nachdem wir erfuhren, dass Esposito und Lanie zusammen sind, wurde die Tatsache kaum mehr thematisiert – und plötzlich sind sie wieder auseinander. Weil beim Doppeldate mit Ryan und Jenny Letztere das Thema “Hochzeit” anspricht? Es scheint, als wüssten die Autoren nicht, was sie mit Lanie und Esposito anstellen sollen – also, auseinander mit ihnen. Aber mal abwarten…

Castle und Beckett wiederum wissen gar nicht, dass sie in dem Haus tatsächlich ein Dämon erwartet. Allerdings kein Apparition American, wie Castle die Geister bzw. Dämonen “politisch korrekt” bezeichnet, sondern einer aus einem anderen Serienuniversum: dem von Supernatural. Vielleicht ist es ein Zufall, aber dass man ausgerechnet Fred Lehne in der Rolle des alten Cops castete, der in dem Haus spukt, um das Geheimnis eines grausamen Verbrechens zu bewahren, finde ich sehr amüsant. Ihr wisst schon – Mr. Lehne spielte in Supernatural den berüchtigten Yellow Eyed Demon! Also hat Castle letztendlich, wie so oft, nicht wirklich Unrecht mit seinen Theorien.

Alles in Allem eine sehr unterhaltende Episode, angefangen mit Castles They’re heeeere! über die Ratte an Becketts Schulter bis hin zu ihrem I ain’t afraid of no ghost, begleitet vom Ghostbusters-Musikthema. Und selbst Alexis scheint die Dämonen der Fernbeziehung letztendlich bekämpfen zu wollen und zu können.

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