Castle: He’s Dead, She’s Dead (3×02)

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Wer mit dem Terminus Double Rainbow nicht vertraut ist, bekommt hier eine kurze Erklärung, denn ohne Double Rainbow gibt es kein Review. Es war Nathan Fillion (Richard Castle,Castle), der es mit dieser Kombination aus zwei Einzelwörtern mittlerweile fast in die Englisch-Wörterbücher geschafft hat. Double Rainbow sei, wie er auf seiner Twitter-Seite erklärte, die neue Bezeichnung für alles, was toll und empfehlenswert ist. Ok, I’m recommending that the new “in” phrase be: Double Rainbow. Usage example: That pizza was so Double Rainbow. Oh my god. Abkürzung für Double Rainbow sei “DR” – aber laut Fillion werde es dabei nicht bleiben. Weiter geht’s mit ATW = All The Way, AST = Across The Sky, FO = Full On. Kombinationen sind beliebig möglich.

Warum ich das schreibe? Erstens, weil es um Nathan Fillion geht, und zweitens, weil der Schauspieler sein Versprechen gegenüber den Fans gehalten hat. In dieser Castle-Episode bringt seine Figur Richard Castle Double Rainbow ins Spiel. Oh – habe ich Richard Castle gesagt? Falsch! Richard Alexander Rogers ist Castles richtiger Name, wie er am Ende der Episode Beckett (Stana Katic) erzählt. Und es gibt noch mehr Enthüllungen in He’s dead, she’s dead.

Auch wenn der Fall um die tote Wahrsagerin – sorry: um das tote Medium – nichts Spektakuläres bietet, so ist die Chemie zwischen Castle und Beckett während seiner Auflösung einfach nur DR. Der Fall dreht sich um Fremdgehen, Betrug und zerbrochene Herzen und korrespondiert direkt mit der Geschichte um Martha… und indirekt mit der magischen Anziehung zwischen unseren beiden Hauptfiguren.

Diese mit einem großzügigen Schuss Romantik gewürzte Episode ist eine Liebeserklärung an… die Liebe. Marthas Freund Chet, den wir – wenn ich mich nicht täusche – nie zu Gesicht bekommen haben, hat ihr einen Heiratsantrag gemacht. Sie aber kann nicht Ja sagen, denn die Anziehung und die Gefühle scheinen verflogen zu sein. Bevor sie ihm jedoch das Herz brechen kann, stirbt Chet – er erleidet einen Herzinfarkt.

Allerdings ist es Alexis, deren Herz am meisten leidet. Castles Tochter scheint verzweifelt nach einem Beweis für die Existenz der wahren Liebe zu suchen. Doch vor ihren Augen leben Vater und Großmutter ihr die Vergänglichkeit der Gefühle vor. Existiert die Magie trotzdem noch? In einer der zahlreichen humorvollen Diskussionen dieser Episode zum Thema quoteme=übersinnliches: Ja oder Nein zwischen Castle und Kate bekennt zumindest Castle, dass er daran glaubt: If you don’t believe in even the possibility of magic, you’ll never find it.

Von der Tochter des Mordopfers, die ähnliche Fähigkeiten wie ihre Mutter hat, erfährt Kate, dass ein Mann namens Alexander eine wichtige Rolle in ihrer Zukunft spielen werde. Dann teilt ihr Castle mit, wie sein wirklicher Name lautet. Die Kamera zeigt uns Beckett nach dieser Unterhaltung mit einem breiten Lächeln im Gesicht.
Mit anderen Worten: Castle ist einfach DRATW.

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