Castle: Once Upon A Crime (4×17)

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I Know What You Did Once Upon a Time. A Crime. So können die mysteriösen Ereignisse dieser Castle-Episode zusammengefasst werden. Die b=ABC-Serie springt damit auf den Märchenzug auf, den sie mit Once Upon a Time selbst auf den Weg geschickt hat. Sowohl was die Märchen-Serie als auch was Castle betrifft, scheint man mit Volldampf Richtung Happy No End zu rasen. And They All Lived Happily Ever After… Or Not!

Im Fall der Woche scheint es jemand auf die Frauenfiguren aus Grimms Märchen abgesehen zu haben. Zuerst Rotkäppchen und kurz darauf Schneewittchen werden tot aufgefunden. Die Tatorte und die Kostüme der getöteten Frauen stellen eine nahezu perfekte Inszenierung dar; alles sieht nach einem psychopathischen angehenden Serienmörder aus, der eine traumatische Vorliebe für Märchen hegt. Aber die Sache hat einen Haken – oder besser gesagt: einen Knoten.

Das gilt nicht nur für den Grimm-Fall, sondern auch für Martas nächstes Theaterstück: eine One-Woman-Darbietung ihres eigenen Lebens als… Wonder Woman bzw. Wonder Mother. Das Drehbuch gibt für Castles Empfinden nicht alle Details korrekt wieder, vor allem, was seine Person betrifft. Da wir beim Thema Familie Castle sind, frage ich mich, ob Alexis’ Praktikum bei Lanie schon vorbei ist. Das wäre wirklich schade!

Zurück zu Hänsel und Gretel, Rick (Nathan Fillion) und Kate (Stana Katic). Sie machen sich über die Krümel her, die der Mörder hinterließ – und es sind nicht viele. Manche führen natürlich zum falschen Haus, der falschen Wohnung, in der eine alte Dame haust – zusammen mit sehr vielen creepy dolls (Esposito). Und die Zeit läuft davon, vor allem dem nächsten Opfer: Dornröschen, der dritten dreier Freundinnen, die ein schreckliches Geheimnis aus der Vergangenheit verbindet, von dem der Mörder weiß…

Es handelt sich um einen Racheakt, nicht um ein psychopathisches Spiel. Obwohl: Spiel ist es allemal. Dornröschen erweist sich als Schläfer, aber in einem ganz anderen Sinne des Wortes: Sie ist der Wolf im Schafspelz, der Grimms Märchen ihr Happy-End nehmen will – und nicht etwa ein Opfer.

Das Happy-End ist letztendlich gesichert. “Happy” dürften auch die Caskett-Fans gewesen sein, denn wie Brotkrümel streuen die Autoren kleine Augenblicke zwischen Kate und Rick, bis ihre Hand am Ende seine findet… Ein Happy-End-Versprechen?

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