White Collar: Company Man (2×08)

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Manchmal überkommt einen das Gefühl nicht das Richtige gelernt und sich die falsche Arbeit ausgesucht zu haben. Nein, es ist nicht die Rede von Midlifecrisis, sondern von den Verführungen des Lebens, von den „What if“-Angeboten, die dem Menschen tagtäglich begegnen oder medial vermittelt werden. Wenn man das Leben anderer ausprobieren darf und einen Gefallen daran findet, was dann? White Collar geht in Company Man spielerisch mit solchen Fragen um und benutzt sie mehr oder weniger um Peter (Tim DeKay) die Möglichkeit zu geben ins Zentrum der Ereignisse zu rücken.

Neal (Matthew Bomer) ist der Strahlemann von White Collar, aber die Serie hat es mit der zweiten Staffel geschafft die beiden erfolgreich zusammen in den Vordergrund treten zu lassen, als Partner. Aus diesem Grund ist Company Man eine sehr wichtige Episode. Denn sie vollendet kurz vor dem Sommerfinale einen Prozess, den die USA-Produktion seit der ersten Episode vorantreibt. Es geht um das Vertrauen zwischen Peter und Neal, um das Offenlegen der Karten. Der Fall der Woche, der sich um Industriespionage dreht, ist nicht so spektakulär oder voller Wendungen, aber ermöglicht Peter im Rampenlicht zu scheinen. Seine Vor-FBI-Ausbildung verhilft ihm bei dem Undercover-Job.

In der Rolle des Wirtschaftsprüfers gerät er aber in eine Welt, die sehr leicht seine sein könnte, hätte er sich vor Jahren anders entschieden. Man könnte meinen, dass seine Monologe, die streng genommen Unterhaltungen mit Elizabeths Foto sind, melodramatisch und aufgesetzt wirken. Tim DeKay bringt aber eine gewisse warmherzige Note, die das Ganze entschärft und ehrlich erklingen lässt. Können aber Neal und Peter ehrlich zueinander sein? Seitens der Fans wurde schon die Tatsache bemängelt, dass die Autoren zu sehr das Spielchen um Vertrauen und Misstrauen hinauszögern. Trotzdem ist das Timing nahezu perfekt, denn das besagte Spielchen war ein wichtiger Teil der Teamdynamik, wie sie schon in der ersten Staffel in Gang gesetzt wurde. Der Zeitpunkt ist aber gekommen und die beiden legen die Karten auf den Tisch. Na ja, nicht ganz.

Peter und Neal lassen Mozzie (Willie Garson) und Diana (Marsha Thomason) zusammen an Kates Fall arbeiten. Peter hat von Sara erfahren, dass Neal die Aufnahmen hat. Die Zusammenarbeit verläuft zwar nicht glatt – Mozzie bezeichnet Diana als Lady Suit oder Nancy Drew und sie ihn als “pocketsized pal”. Mozzie findet mit Entsetzen heraus, dass Peter doch nicht ganz ehrlich war. Die Musikbox! Nachdem Peter im Zuge seines Undercoverjobs fast das Leben verliert, kommt es nach seiner Rettung zu der lang ersehnten Szene, als die beiden vor der Musikbox stehen, Neal den Schlüssel (den ihm Alex gab) reinsteckt und beide die Box aufmachen. Was in der Box ist und ob wir Garrett Fowler wieder sehen, werden wir nächste Woche im Sommerfinale erfahren.

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