White Collar: Under the Radar (2×16)

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Die zweite Staffel von White Collar eröffnete mit der großen Frage nach Kates Mörder, die Hand in Hand ging mit der Frage, was Neal (Matthew Bomer) tun und welche Auswirkungen Kates Tod auf ihn haben wird. Wir haben in den letzten Wochen mehrmals darüber gesprochen, dass die zweite Staffel die Bindung zwischen Peter (Tim DeKay) und Neal verfestigt, dass sie das Misstrauen-Vertrauen-Spielchen in eine echte Freundschaft verwandelt.

Seit Mitte der Staffel wurde klar, dass Neal mit seiner Vergangenheit Frieden schließen und einen neuen, eigenen Weg gehen möchte. Die Serie stellt ihn vor die Entscheidung, welcher Mann er sein will. Neal hat begriffen, dass er eine Wahl hat – aber bevor er sie trifft, muss er herausfinden, wer er wirklich ist und sein möchte. Während White Collar am Ende dieser zweiten Staffel eine  die Frage nach Kates Mörder beantwortet und die Geschichte um Vincent Adler auflöst, liefert sie keine Antwort auf die Frage nach Neal. Was wird er als nächstes tun? Er muss ja auch noch eine Entscheidung auf romantischer Ebene treffen: Alex oder Sara?

Mit Saras Hilfe finden Peter und Neal heraus, dass Adler hinter einem deutschen U-Boot her ist, das damals vor New Yorks Küste unterging. Als sie Alex um Hilfe bitten wollen, realisieren sie, dass Adler sie in der Hand hat. Sie machen sich auf die Suche – nur um selbst in eine Falle zu geraten… In diesem Finale braucht jeder die Hilfe von jedem: Adler braucht Neal, um in das U-Boot zu kommen, das er schon geborgen hat. Den Schutzmechanismus können Peter und Neal nur mit Alex’ Hilfe öffnen, und am Ende können Sara, Diana und Jones nur mit Mozzies Hilfe rechtzeitig zur Rettung kommen.

Was sich an Bord des U-Boots befindet? Der größte Nazi-Schatz, den die Welt je gesehen hat. Wir erfahren, dass nicht nur Alex’ Großvater davon wusste, sondern Adler selbst an Bord war. A propos Adler: Für mich ist er der Schwachpunkt der Episode und beweist, dass White Collar in puncto Bösewichter den Dreh noch nicht raus hat. Neals Kommentar über Adler – „He’s taking the whole archvillain thing pretty seriously“ – bezeichnet am besten den überzeichneten Auftritt Adlers. Als Drahtzieher im Schatten funktionierte er besser! Am Ende geht das U-Boot hoch, und Peter rettet Neals Leben, indem er Adler erschießt, bevor dieser Neal erledigen kann.

Und ausgerechnet an diesem Punkt kehrt der dunkle Schatten des Verdachts aus der ersten Staffel wieder: Hat Neal alles inszeniert? Durch den Teil eines Bildes aus dem brennenden Lagerhaus, das man aus Neals Wohnung kennt, kommt Peter darauf, dass sich im U-Boot vermutlich Kunstfälschungen befanden.
Neal verneint das und scheint über Peters Verdacht empört. Aber ein anonymes Zettelchen und ein Schlüssel führen ihn zum Nazzi-Schatz. Wer hat ihn entwendet? Wir wissen, dass Neal es nicht war. War es Alex? Am Ende steht Neal zwischen den „Schatztruhen“ mit Swastika; die Kamera zeigt sein Gesicht im Close-Up, das in einem breiten Lächeln erstrahlt. Was wird Neal mit dem Schatz tun?

Obwohl Alex zum wiederholten Mal von Neal Abschied nimmt, sieht man, dass zwischen den beiden noch längst nicht alles aus ist. Aber Neal hat Sara! Eigentlich hat er alles, was er wollte – und muss nun, genau wie Michael Weston in Burn Notice, entscheiden, was er tun soll. Kehrt er zu seinem alten Leben zurück?
White Collar lässt sich alle Möglichkeiten offen…

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