Chuck: Chuck Versus Sarah (5×12)

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Ganz egal, welche Höhen und Tiefen man bei Chuck über die Jahre feststellen will oder kann: die NBC-Serie bot immer Emotionen in Hülle und Fülle. Und die trafen öfter ins Schwarze als daneben. Auch im Nachhinein muss man Chuck zugestehen, dass die Serie mit viel Liebe geschrieben und umgesetzt wurde. Diese Liebe der Autoren und Produzenten zu ihren Figuren und ihrer Erzählung bahnte den Weg direkt in die Herzen der Chuck-Fans und sorgte dafür, dass sie ihrer Serie die Treue hielten. Stets bewegte sich Chuck mehr oder weniger nah am Rande der Absetzung, und Rettung nahte sowohl in Form geschäftlicher Lösungen als auch in der Liebe der Fans, die wie ein Hochwasser an die Mauern der NBC-Zentrale brandete.

Nun überschwemmen die letzten zwei Episoden, die wir in zwei miteinander verbundenen Reviews besprechen, uns Zuschauer mit schönen Erinnerungen: nicht nur an eine geliebte Serie, sondern auch an das angenehme Gefühl, etwas geliebt zu haben. Dieses Gefühl hinterlässt immer Spuren. Und genau darin wurzelt Chucks Hoffnung, Sarah zurückzubekommen, bevor… sie ihn umbringt! Man muss Yvonne Strahovski für ihre hier gebotene Leistung applaudieren. Ich fühlte mich tatsächlich an Sarah erinnert, wie sie am Anfang war, bevor sie Chuck besser kennen lernte. Genau diese Sarah versucht Quinn zu benutzen, um an das Intersect zu kommen und Chuck ein für allemal loszuwerden: once and for all.

Der Weg dorthin: Sarah geht undercover – als Chucks Sarah. Ich weiß nicht, ob man Sarahs Mission feinfühlig nennen kann, aber es gefiel mir, wie sie ablief. Man hätte ja erwarten können, dass sich Sarah nach ein paar Minuten und ein paar Worten von Chuck plötzlich an alles erinnern würde, doch ein wirkliches Sich-erinnern findet gar nicht statt – was eigentlich für einen schmerzvollen Abschied sorgen müsste. Tut es aber nicht. Man hat hingegen das Gefühl, dass… Aber dazu kommen wir ausführlicher im zweiten Review heute. In Chuck Versus Sarah durchlaufen wir gemeinsam mit den Figuren etliche Stationen ihrer Geschichte und damit auch unserer als Chuck-Zuschauer.

Nicht nur in der Hoffnung, dass Sarah wieder zurückfindet, sondern auch dass wir selbst zu den Emotionen zurückfinden, die wir bei diesen Szenen empfunden haben. Genauso wie Sarah schließlich zur Wahrheit gelangt – dank Caseys DVD, dank medial gespeicherter Erinnerungen also -, finden wir zum Herzen der Serie Chuck durch die Rückblenden und Stopps, die die Erzählung in diesen zwei Episoden einfügt: von dem Intersectraum übers Buy More bis zu der in Holz eingeritzten Bestätigung, dass Chuck und Sarah zusammen gehören. Trotzdem geht Sarah am Ende dieser Episode von dannen und sagt: I don’t feel it. Goodbye. To be continued…

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