Chuck: Chuck vs. The Couch Lock (4×05)

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Eine Episode, die sich um John Casey dreht? Awesome! Durch die Beziehung zwischen Morgan (Joshua Gomez) und Alex hat sich sowieso schon Casey-Action angekündigt. Chuck vs. The Couch Locker könnte tatsächlich Weekend at Casey’s heißen – eine Anspielung auf Weekend at Bernie’s, aber auch erinnernd an Supernaturals Weekend at Bobby’s! Die Episode widmet sich Caseys Vergangenheit. Wir lernen sein Ex-Team kennen, mit dem sich Casey vor Jahren überwarf – wegen eines Goldfunds im Iran. Seitdem wollen ihn die anderen tot sehen. Nun: dank Chucks Idee rückt die Erfüllung dieses Wunsches in greifbare Nähe…

Die kleinen Chuck-Sarah-Beziehungsdramen werden diese Woche zurückgeschraubt, um Caseys und Morgans „Dead Man’s Party“ so richtig krachen zu lassen: dieses Stück von Oingo Boingo erklingt während Caseys gefakter Eulogie in der Kirche. Der Plan lautet: Casey wird für tot erklärt, damit seine ehemaligen Kameraden eintreffen können. Warum? Sie wollen seinen Handabdruck, denn der ist der Schlüssel zum vergrabenen Gold im Iran.

Aber sowohl Chuck als auch Morgan wollen zwei Fliegen mit einer Klappe erwischen. Caseys Ex-Kameraden arbeiten für Volkoff; also erhofft sich Chuck Informationen über seine Mutter. Morgan wiederum hat Casey noch nicht mitgeteilt, dass er Alex datet.  Ein unbeweglicher Casey im Sarg bietet die perfekte Gelegenheit, sich endlich auszusprechen!

Als Morgan zur Rede ansetzt, schwenkt die Kamera auf Caseys plötzlich weit geöffnete Augen, die erschreckend genug sind, um Morgan von seinem ursprünglichen Plan abzubringen. Diese Episode reiht Slapstick-Momente wie Perlen einer Kette aneinander, was Joshua Gomez und Adam Baldwin so großartig meistern, dass man sich fast ein Morgan-Casey-Spin-Off wünscht… Die drei Ex-Kameraden schaffen es, Casey aus dem Sarg zu stehlen, und treffen Vorkehrungen, um seine Hand abzusägen. In einer kleinen Hommage an Kill Bill sehen wir, wie Casey mit Hilfe seines Willens Stück für Stück seine Gliedmaßen in Bewegung setzt.
Während der darauf folgenden Auseinandersetzung verpasst einer der drei ‚Kollegen’ Casey eine weitere Betäubungsspritze, so dass er aus dem Fenster torkelt und in einem Müllcontainer landet. Mit letzter Kraft wählt er eine Nummer. Es ist die vom Buy More, und… Jeffster gehen ran! Caseys Glück: denn Jeff… kennt den Container.

Kennt den Container…?! Ja. Persönlich. Vermutlich hat Jeff überall in der Stadt „safe places“, wo er wegdriften kann – nach einer Dosis wovon auch immer! Auf jeden Fall passt Jeffster an dieser Stelle wunderbar in den Comedy-Mix.
Für Morgan aber wird die Situation langsam brenzlig: Er schickt Alex weg, damit sie aus der Gefahrenzone kommt. Sie weiß aber von nichts und denkt, dass er mit ihr Schluss macht. Als Casey dann immer noch bewegungslos in Morgans Wohnung sitzt und die Ex-Kameraden mittlerweile Chuck und Sarah gefangen genommen haben, erzählt ihm Morgan von sich und Alex: um Casey durch Wut wieder in Bewegung zu setzen! Morgan zuleide klappt es. Im Dart-Vader-Style – davor hatte ihm Morgan auch noch einen Imperial-Sturmtruppen-Helm auf den Kopf gestülpt – packt Casey Morgan am Hals und hebt ihn in die Luft.

Letztendlich jedoch kann sich Morgan vor Caseys Augen beweisen, indem er im Iran alle vor den drei Schurken rettet. Im Zuge der Rettungsaktion opfert er sich sogar und verpasst sich selbst einen Stromschlag, so dass sein Herz für kurze Zeit still steht. Man kann sagen, dass in dieser Episode beide, Casey und Morgan, von den Toten zurückkehren!
Am Ende organisiert Morgan eine kleine Familienparty für Casey – und bekommt dafür die Erlaubnis, Alex offiziell zu daten: “You break her heart, I break your everything.” Als Vater zweier Töchter werde ich mir diesen Spruch einfach mal einrahmen und weithin sichtbar über der Außentür aufhängen.

Eine großartige Episode, an deren Ende Chuck denkt, seine Mutter gehöre zu den Bösen – nach Aussage der drei Schurken nämlich ist Frost ihre Vorgesetzte. Er beschließt, die Familie, die er um sich hat, keiner weiteren Gefahr auszusetzen und nach der Mutter zu suchen. Da klingelt das Telefon – und sie ist dran…

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