Chuck: Chuck vs. The First Fight (4×07)

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Die letzte Episode ließ uns mit einigen Fragezeichen zurück. Deren meiste betreffen Mary Bartowski (Linda Hamilton), Chucks Mutter: Hat diese Frau je existiert, oder war ihr Familienleben nur ein Cover? Welches Leben ist ihr echtes? Oder weiß sie das nach so vielen Jahren als Spy selbst nicht mehr? Ist sie, was Volkoff betrifft, in ein Endgame verwickelt? Welche Rolle spielt ihre Familie darin?

Chuck vs. The First Fight gibt Antworten – aber dahinter stecken weitere Fragen, sozusagen undercover: als Antworten maskiert. Chuck (Zachary Levi) ist von der Unschuld seiner Mutter überzeugt und will Sarah (Yvonne Strahovski) um jeden Preis beweisen, dass sie mit ihrem Verdacht falsch liegt.

Das Problem zwischen den beiden wird in dieser Action-lastigen Episode in den für Chuck typischen Fight-and-Talk-Sequenzen ausdiskutiert. Chuck lässt sich weiterhin von seinen Gefühlen leiten – und Sarah steht vor der Schwierigkeit, ihn gerade deswegen zu lieben, seine Emotionalität aber im Joballtag nicht gut heißen zu können.
Mary Bartowski teilt ihrem Sohn mit, dass Caseys (Adam Baldwin) und Sarahs Informationen stimmen – aber zu ihrem Cover gehören. Sie schickt ihn zu ihrem MI6-Kontakt Gregory Tuttle (Timothy Dalton)… und hier beginnt das Spielchen um Schein und Sein, in dem Timothy Dalton eine herausragende Performance abliefert.

Tuttle soll den Beweis für Marys Unschuld besitzen. Aber: Ging es nicht ursprünglich darum, zu beweisen, dass Mary Chucks und Ellies Mutter ist? Während Chuck mit Morgans awesomeness an der Seite ein Treffen mit Tuttle arangiert, trifft Mary auf Ellie (Musik: “We Don’t Eat” von James Vince McMorrow) und erzählt ihr die ganze Geschichte, von Anfang an. Nur wird uns diese Erzählung vorenthalten, will sagen: von der Musik übertönt. Sind es nur weitere Lügen, die wir Zuschauer nicht zu hören brauchen?

Chuck und Tuttle werden von Volkoffs Leuten gefangen genommen und wachen wieder an Bord eines Flugzeugs auf (Musik: “Ghosts N Stuff” von Deadmau5). Tuttle entpuppt sich als Quelle medialer Referenzen! Angefangen mit Timothy Daltons Rolle als James Bond über “I had my first sexual experience watching ‘Lawrence of Arabia’!” zu Tuttles Alias-Vorlieben…

Tuttle und Chuck werden von der „s-cary“ Ana Gasteyer gefoltert, aber dank Chuck-Fu und Tuttles Popkultur-Spy-Wissen können sie sich befreien und per Fallschirm fliehen. Doch damit ist der Kampf nicht zu Ende – vielmehr nimmt er eine unerwartete Wendung: Tuttle führt Chuck zu den Discs mit der Information über Frost. Dann treffen nicht nur Mary und Sarah ein, sondern auch Volkoffs Leute, die Tuttle in der Hitze des Gefechts erschießen (Musik: Florence and the Machine’s “Kiss with a Fist”). Aufopferungsvoll wirft sich Tuttle vor Chuck und fängt so die Kugel ab…

An diesem Punkt hat sich Chuck völlig in dem Spiel verfangen, dass die ganze Zeit über mit ihm gespielt wird. Denn: Tuttle ist niemand anders als Volkoff! Er und Frost wollten nur, dass Chuck sie zu Stephens Haus und den im Keller gelagerten Informationen bringt. Also ist Mary doch Frost? Aber was genau hat sie mitgenommen? Und wie konnte sie Chucks Intersect „ausschalten“? Was wollte Orion vor Chucks Augen verbergen? Geht es um Marys damaliges Verschwinden?
Auch für Ellie hat Stephen etwas hinterlassen in dem alten Familien-Mustang. Wird sie also selbst in die Geschichte verwickelt werden – auf ihre Weise, unabhängig von Chuck? Fragen über Fragen…

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