Chuck: Chuck vs. the Wedding Planer (4×21)

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Die neue Chuck-Episode erzählt von Menschen, die sich sehr nahe standen, aber aus dem einen oder anderen Grund für lange Zeit voneinander getrennt wurden. Die Serie gönnt ihren Zuschauern eine erfrischende Pause von den ständigen Beziehungsquerelen zwischen Chuck (Zachari Levi) und Sarah (Yvonne Strahovski), die in den letzten Episoden nur noch Ablenkung und Zeitverlust brachten. Guten Gebrauch von genau diesem Wort – Zeit – macht Chuck vs. the Wedding Planer.

Die Episode versetzt uns ins Jahr 1988. Wir sehen, wie Sarah als kleines Mädchen zusammen mit ihrem Vater Hausfrauen in McCall, Idaho, ihres Geldes enthebt – dank Trickbetrügereien mit Keksen. Gary Cole als Sarahs Vater Jack Burton bekam nicht so viel zu tun, wie die Promos versprachen, aber sein Auftritt war wichtig: Jacks Anwesenheit und die Rückblenden aus Sarahs Vergangenheit verraten uns zwar nichts Neues über sie, aber verdeutlichen erstmalig ganz explizit die Motivationen, die Gefühle und die Reaktionen der Figur auf dem langen Weg zu dem Punkt, an dem sie Chuck Bartowski heiratet. “Once you know all the cons, you can never be a sucker.” Das Leben voller Abenteuer, das sie sich als Kind mit ihrem Vater versprach, kam letztendlich zustande, aber nie konnte Sarah ihre Enttäuschung überwinden; ihr Springen von einem CIA-Abenteuer ins nächste entwickelte sich zu einer Flucht vor dieser Enttäuschung.

Diese Episode sagt etwas wie: Bühne frei für Yvonne Strahovski, die wieder einmal sowohl den Slapstick (Stichwort: Intersect-Flash-Nachahmung) als auch die ernsten Momente souverän meistert. Sogar Szenen wie die letzte der Episode – die mit dem Sparschweinchen – kann sie vor dem Fall ins Melodramatische retten. Adam Baldwin in der Rolle des John Casey bekommt zwar nicht so viel Screentime, aber im B-Vaterplot der Woche macht er eine durchaus gute Figur, als Casey doch noch von Kathleen entlarvt wird. Ich schätze, diese Enthüllung wird nicht die letzte Szene zwischen den beiden sein.

Was den Wedding Planer-Spyplot der Woche um Daphne Peralta betrifft – nun, dieser glänzt lediglich mit zwei Sätzen: Do our wedding colors remind you of socialism? Und: Oh my God, he just exposed himself! Der Rest ist, wie so oft in letzter Zeit, nicht der Rede wert. Oder seid ihr anderer Meinung? Wird Sarahs Vater doch zur Hochzeit kommen? Werden wir demnächst auch andere Verwandte erleben dürfen?

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