Eureka: A New World (4×02)

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Wie oft kann man Zeitreisen in beide Richtungen betreiben? Gibt es einen Punkt, an dem die Veränderungen, die durch die Reisen eintreten, Veränderungen von Veränderungen von Veränderungen und so weiter bis in die Unendlichkeit werden?  Sind die Möglichkeiten, hin und her zu springen, unendlich? Gibt es Beweise für die Existenz des Unendlichen? Vielleicht gibt es ein Ende. Aber was ist, wenn es nicht gedacht werden kann?

Man kann sich stundenlang Fragen dieser Art stellen. Aber was die Eureka-Fans nach der Premiere wissen wollten, waren zwei Sachen: Woher kommt plötzlich diese Hologramm-Szene zwischen Tess und Carter und welche weitere Auswirkungen könnte das Hin- und Herspringen durch Zeit und Raum unserer Helden haben?

Die erste Frage ist schnell beantwortet: Der Co-Creator und einer von Eurekas ausführenden Produzenten, Jaime Paglia, teilte den Fans per Twitter mit, dass die Schluss-Machen-Bilder Teil einer herausgeschnittenen Szene aus dem Finale der dritten Staffel seien und diese Szene auf der Eureka-DVD komplett enthalten sein werde. Warum man sich dazu entschloss, ist eigentlich unwichtig, denn es handelt sich ja nur um eine Parallelrealität. Durch den Zeitsprung aus der Premiere der vierten Staffel hat die dritte sowieso nicht so existiert, wie wir sie erinnern. Also Neuanfang?!

Die zweite, viel wichtigere Frage lautet: Werden sich die Beteiligten für einen weiteren Zeitsprung nach hinten und dann wieder nach vorne entscheiden oder werden sie sich mit ihrer „neuen“ Gegenwart zufrieden geben? Reicht es, wenn man Dr. Grant nur zurückschickt? Passierte alles, weil Dr. Grant die Zukunft sehen wollte oder passiert es, weil er irgendwann in nächster Zukunft zurückgeschickt wird? Okay, es sind mehrere zweite Fragen…

Die Zeitreise von Carter, Lupo, Allison, Henry und Fargo in der letzten Folge verlief zwar erfolgreich, aber sie verursachte Verschiebungen, die anscheinend zu einer Parallelrealität der Gegenwart geführt haben. Und in dieser ist Allison (Salli Richardson-Whitfield) über Kevins „Normalität“ glücklich und vielleicht auch darüber, dass sie nicht mehr Chefin von GD ist. Aber wie in A New World deutlich zu sehen ist, ist Allison über die Beziehung zwischen Carter (Colin Ferguson) und Tess (Jaime Ray Newman) nicht sonderlich froh. Carter wiederum ist mit der Situation und den eigenen Gefühlen komplett überfordert.

Wie sich im Laufe der Episode herausstellt, hat er Tess gefragt, ob sie zu ihm ziehen will – und ja, sie will. Außerdem wird seine Hilfe gebraucht, denn in Section 5 gibt es auch in dieser Realität Probleme. Henry (Joe Morton) arbeitet daran, eine erneute Reise zu ermöglichen, aber der Versuch scheitert. Während Fargo (Neil Grayston) über seine neue Existenz als Chef von GD begeistert ist, geht es Jo Lupo (Erica Cerra) nicht so gut, da nicht nur Zane (Niall Matter) von ihr nichts wissen will, sondern sie auch keinen Job hat. Denn Hilfssheriff in der Parallelrealität ist Andy (Ty Olsson), der Sheriff-Roboter, der in einer Vergangenheit, die nicht mehr dieselbe ist, von Fargo erschaffen wurde. Geschickt erschaffen die Eureka-Autoren so eine Situation, die voller emotionaler Anspannung ist. Sie positionieren durch diesen Re-Boot die Figuren im Verhältnis zu den Veränderungen auf einer Skala zwischen positiv und negativ, was für weitere dramatische Entwicklungen und Ereignisse sorgen wird.

Werden die Charaktere sich mit ihrem Schicksal abfinden? Gibt es überhaupt Schicksal? Am Ende der Episode beschließen sie, keinem die Wahrheit zu erzählen und erstmals die neue Realität zu leben.

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