Eureka: O’ Little Town (4×10)

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In diesem Jahr macht SyFy den Zuschauern ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk und strahlt Weihnachtsepisoden sowohl von Eureka als auch von Warehouse 13 aus (das Review kommt heute Nachmittag). Viele Zuschauer haben sich gefragt, wie sich solche Episoden einfügen lassen in das Gesamtbild einer Sommerserie, die sich schon seit einiger Zeit in der Pause befindet? Nun: es handelt sich mehr oder weniger um Stand-Alone-Episoden, wobei Eurekas O’ Little Town durchaus in das Schema der vierten Staffel der US-Serie passt. Natürlich können die Fans keine großen Enthüllungen oder Bewegungen innerhalb des handlungsübergreifenden Erzählstrangs erwarten – und die bietet O’ Little Town auch nicht. Dafür aber gestaltet die Eureka-Episode einen liebevollen Ausklang des Jahres mit Carter & Co.

O’ Little Town ist im Grunde Carters Liebeserklärung an Eureka. Denn die Episode ist als Märchen inszeniert, das Carter selbst erzählt. Als er an dem verschneiten Weihnachtstag im Cafe Diem eintrifft, beschließt er, den gelangweilten Kinder darin ihren Aufenthalt mit einer Geschichte zu versüßen. Lustigerweise orientiert sich Carters Geschichte strikt an Eurekas Dramaturgie: Ein Experiment geht schief, was zu Anomalien führt und sich für die Bewohner zur Bedrohung auswächst.

Carters Erzählung mischt Weihnachtsmärchen und Alice im Wunderland und handelt von dem Glauben an alle guten Weihnachtsgeister. Außerdem enthält sie zwei Weihnachtsmänner: einen möglichen und einen tatsächlichen. Hinter Letzerem steckt in Wirklichkeit Taggert (Matt Frewer), der eine regelrechte Weihnachts-Obsession entwickelt hat. Und wenn Liebe zu Weihnachten und Glaube an den Weihnachtsmann auf wissenschaftliche Art und Weise zum Ausdruck kommen, dann ergibt sich daraus eben ein fliegender Schlitten namens Rudolph 2.1, der von Rentier-Hologrammen gezogen wird und für Chaos sorgt.

Taggerts Experiment mit der Verkleinerung von Weihnachtsgeschenken und die Arbeit eines mysteriösen Dr. Drummer aka Der mögliche echte Santa (Chris Parnell) führen in einer typischen Eureka-Wissenschaftskombination dazu, dass plötzlich alle Bewohner mitsamt der ganzen Stadt schrumpfen. So erscheinen Geschenkschleifen plötzlich überdimensional und gefährlich! Niemand kann die Stadt verlassen.

Zu Beginn der Carter-Story können Sheriff Carter und Zoe nicht zur alljährlichen Familienversammlung fahren, weil das elektromagnetische Feld um Eureka regelrecht zu spinnen anfängt. Also muss man eine Lösung finden. Die Situation spitzt sich ausgerechnet während der von Fargo organisierten Global Dynamic’s Holiday Party zu…

Außerdem bekommen im Laufe der Episode alle das perfekte Geschenk und versuchen festzustellen, wer der heimliche Weihnachtsmann ist, der ihre Wünsche so gut kennt. Nun: ohne zu viel zu verraten, sage ich nur, dass Weihnachtsmänner, die uns so gut kennen, immer in unserer Nähe zu finden sind!
Natürlich ist diese Eureka-Episode vorhersehbar und hat ein Happy-End – aber wer noch nicht in Weihnachtsstimmung ist, für den gibt Eureka wirklich sein Bestes, um das zu ändern. Und es gelingt.

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