Hawaii Five-0: Ka Hakaka Maika’I (2×06)

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Diesmal beginne ich mit einer Frage an euch: War das nicht mal eine richtig gute Hawaii Five-0-Episode? Nachdem nun alle Teammitglieder wieder vereint wurden, haben sie etliche Kämpfe auszutragen. Kämpfe für das Gute, wie der Titel der Episode schon verrät – aber werden sie gut enden?

Nach etlichen missglückten Episoden stimmt in dieser alles: die Action, der Humor, das Tempo und… die Action. Zu den Klängen von AC/DCs Thunderstruck sehen wir Super-Steve in den MMA-Ring steigen: in medias res, nachdem Lori ihm mit Expertenkenntnis die Hände bandagiert hat. Go Steve, go?! Nicht ganz: Stattdessen bekommt er einen brutalen Schlag ins Gesicht, und der Bildschirm wird weiß. Aber die weiße Überblende  versetzt uns zum Glück nicht ins Krankenhaus, sondern 48 Stunden zurück – und in das Haus eines Unbekannten, der gerade tot und an einen Stuhl gefesselt in den Pool geworfen wird.

Ab diesem Zeitpunkt geht es wirklich Schlag auf Schlag für das Five-0-Team – und nicht nur für es. Zuerst führen die Spuren die Ermittler zu einer Räuberbande; die Auseinandersetzung mit ihr beschert Danny (Scott Caan) endlich die Möglichkeit, auch einen Steve-Stunt zu vollführen. Die Kämpfe sind damit noch lange nicht vorbei, denn die Räuber sind nicht die gesuchten Mörder! Fast gleichzeitig müssen sowohl Steve als auch Joe White Kämpfe mit ebenbürtigen, wenn nicht sogar überlegenen Gegnern austragen.

Am Anfang der Episode sehen wir, wie Steve auf die NCIS-Agentin Kensi Blye (Daniela Ruah) trifft. Obwohl sie aus einer anderen CBS-Serie (NCIS Los Angeles) kommt, kann man den Auftritt nicht als Crossover bezeichnen, denn er dauert knappe drei Minuten! Schon oft trat CBS auf das Werbepedal mit Gaststar-Gesichtern, um sie dann bloß für ein paar Minuten zu zeigen – ohne jegliche Relevanz für die Handlung. Langsam wird das zum Running Gag… oder möchten die Produzenten es einfach anders machen als die meisten Procedurals, bei welchen immer die Gaststars die Täter sind? Wie auch immer: Häufig kommt nichts dabei heraus als Verschwendung von Schauspielern. Immerhin hält sich Annie Wershing (24) in ihrer Gastrolle etwas länger auf dem Bildschirm, trägt aber auch nicht wirklich zur Handlung bei.

Eigentlich ist es auch ganz unnötig, irgendetwas beizutragen, denn der Rest der Episode wäre mit „die Post geht ab“  untertrieben beschrieben. Wie aus dem Nichts – wie immer eigentlich – taucht Wo Fat in Joes Wohnung auf. Beide liefern sich einen spektakulären Kampf, den Joe mit Mühe überlebt. Anscheinend sind Steve und Joe mit ihrer Untersuchung in die Nähe des Ziels geraten, und Wo Fat will als erster zuschlagen: um ein bestimmtes Geheimnis zu schützen, in das ausgerechnet Steves Vater involviert war. Der alte Japaner ist Fats nächstes Opfer, und dieser Vorfall ruft erneut Joes Bedenken auf den Plan, mit der Untersuchung zu viele Kollateralschäden zu verursachen.

Am Ende der Episode kehren wir mit Steve zurück in den Ring  der Anfangsminuten, wo er für einen wohltätigen Zweck auf den echten MMA-Kämpfer Chuck Liddell trifft und bald Bekanntschaft mit dem Boden macht. Aber auch wenn man auf den Boden geschickt wird, gibt es für Super-Steve kein Aufgeben. Sowohl im Ring als auch im Wo-Fat-Fall – obwohl sich Joes Worte langsam bewahrheiten…

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