Terminator: The Sarah Connor Chronicles: Desert Cantos (2×15)

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Serienautor Josh Friedman bezeichnet Summer Glau als seine Muse. “Ich wüsste nicht, wie die Show ohne sie laufen könnte.”
Nun, wenn das so ist, dann kann man sich schwer erklären, warum die Aktion ihrer Figur Cameron in den letzten drei Episoden nur auf ein grimmiges In-die-Gegend-Starren reduziert wurde. Ehrlich gesagt, bin ich von dem Erzählstrang um den so genannten Air Drone nicht sonderlich begeistert. Und er dominiert auch diese Episode, die mit Abstand zu den langweiligsten der Serie gehört.

Der ganze Plot dreht sich um den Vorfall im „Desert Canyon Heat and Air“-Gebäude und den Tod bzw. das Überleben der Mitarbeiter. Sarah, Derek, John und Cameron gehen „undercover“ zur Trauerzeremonie und zur Bestattung (wie es sich für Undercover-Aktionen gehört, auch beim Begräbnis – in Lederjacken). Ich bin bei bestimmt niemand, der ständig für Realismus in fiktionalen TV-Serien kämpft, aber es wirkte durchaus störend und unglaubwürdig, als die Connors einfach dort auftauchten und Small Talk mit den Hinterbliebenen betrieben. Die Frau des toten Sicherheitschefs (den Sarah erledigt hat) erzählt ihr auf Anhieb ihre komplette Familiengeschichte, und John lernt auf die Schnelle Zoe kennen, deren Vater angeblich auch bei der Explosion ums Leben gekommen ist. Nach ein paar gewechselten Sätzen dürfen Cameron und John gleich mitfahren.

Derek hat am wenigsten Glück bei seinem Annäherungsversuch an Walsh, der von Weaver geschickt wurde, um einen Überlebenden ausfindig zu machen. Eine Terminatrix hat es halt nicht gerne, wenn jemand gegen ihren Willen zu überleben wagt. Übrigens war Catherine Weaver die einzige, die „Licht“ (wenn auch metallischen Glanz) in diese Folge brachte. Shirley Mansons Darstellung der gnadenlosen Terminatrix, die gleichzeitig versucht, lieb zu ihrer trauernden Tochter zu sein (es ist der Jahrestag des Todes von Weavers Mann), ist äußerst überzeugend. Als sie zu Ellison sagt, er möchte sie bitte entschuldigen und allein lassen – „I am feeling emotional“ -, spürt man als Zuschauer die Kälte den Rücken hochsteigen. Ihre Darstellung ist wie ihre Cyborg-Rolle – perfekt!

Die andere Terminatrix, Cameron, geführt von ihren Maschinen-Instinkten, teilt John mit, dass Zoe deswegen nicht weint und nicht wirklich trauert, weil ihr Vater nicht tot sei. Es handelt sich um den Mann, nach dem Walsh sucht. Als Sarah unter Zoes Haus ein komplettes Überwachungssystem der ganzen Ortschaft findet (besiedelt mit Familien der Mitarbeiter der von Weaver in die Luft gejagten Firma), konfrontiert sie Zoe und ihre Mutter dank Camerons Recherchefähigkeiten mit Archivaufnahmen des Vaters, der an dem Mord an Zoes damaligen Freund (auch Mitarbeiter der Firma) beteiligt war. Infolge dessen geben sie zu, dass er am Leben ist und sich versteckt, da er Angst hat (hätte ich auch, wenn Catherine Weaver nach mir suchen würde).

Die Folge endet mit den Connors in der Nähe des verbrannten Gebäudes, wo sie Walshs Leiche finden und vor ihren Augen der Air Drone aus einer Pfütze emporsteigt und in die Nacht verschwindet. Na ja, nicht wirklich, denn die allerletzten Bilder zeigen, wie Zoes Vater, der das Ding anscheinend unter Kontrolle hat, ihn in einem LKW verstaut und wegfährt…
Diese Folge war Alles in Allem sogar für Hardcore-Fans schwer zu ertragen. Hoffen wir, dass es an diesem Freitag anders weitergeht: mit Storylines um Riley und Jesse, John Henry und Ellison und natürlich mehr von Cameron!

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