Bones: The Boy with the Answer (5×21)

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Die Gravedigger-Geschichte ist durch die ganzen Laborliebschaften irgendwie in Vergessenheit geraten. Dabei handelt es sich um einen Bösewicht, der das Leben fast der kompletten Crew in Gefahr gebracht hat. Und wie wir erfuhren, steckt hinter dem ganzen eine Frau, die auch noch für die US-Staatsanwaltschaft arbeitet. Obwohl man als Zuschauer gespoilert an die Sache herangeht und weiß, dass es sich um den Gravedigger-Fall handeln wird, erwischt The Boy with the Answer einen kalt.

Es ist nichts von der fröhlichen Stimmung aus der letzten Woche geblieben und entgegen den Erwartungen wird erstmals kein Wort über Hodgins (TJ Thyne) und Angelas (Michaela Conlin) Bündnis fürs Leben erwähnt. Diese Episode fängt mit einem Alptraum von Bones an, in dem sie um ihr Leben rennt und zusehen muss, wie Bones und Hodgins dabei sind zu sterben.

Sie wacht auf und es ist der Tag, an dem der Gravedigger-Prozess beginnt. Und er verläuft überhaupt nicht gut, denn Heather Taffet aka The Gravedigger (Deirdre Lovejoy, The Wire), die sich selbst vor Gericht verteidigt, schafft es die wichtigsten Beweise zu entkräften. So dass sie innerhalb des Teams Verzweiflung aufkeimen lässt. Die Verzweiflung nimmt so heftige Züge an, dass Max (Ryan O’Neal) sogar Taffet zu erschießen versucht, aber Booth kann ihn im letzten Moment stoppen.

Aber die Angeklagte selbst gibt Bones eine neue Spur, die in Verbindung mit dem Junge steht, der damals entführt und nie gefunden wurde. Der Hinweis ist gleichzeitig eine Herausforderung, ein Kräftemessen mit Bones, aber auch eine Mitteilung – wie Bones es deutet – dass Brennan über die Jahre ihren objektiven Abstand zur Arbeit verloren hat, dass sie zu sehr mit ihrer Arbeit und ihren Kollegen emotional involviert ist und nicht die richtige Entscheidung treffen kann.

Nachdem Hodgins mit Hilfe von einem Käfer Heather überführen kann und sie für schuldig erklärt, kann sich das Team endlich über die frisch vermählten Hodgins und Angela freuen. Aber wir Zuschauer können uns in dieser von der Stimmung durchaus dunklen Episode nicht freuen, denn wir sehen gegen Ende eine müde und traurige Brennan, die Booth klar macht, wenn auch nicht direkt, aber durchaus deutlich, dass sie daran denkt, zu ihrer von Tod und Trauer befreitem Teil ihres Berufs zurückzukehren gedenkt.

Am Ende fährt sie mit dem Taxi weg und lässt einen besorgten und ratlosen Booth zurück. Kann er The Boy with the Answer für sie sein bzw. werden? Was denkt ihr, wird sie – wenn aus dramaturgischen Gründen – auch kurzzeitig die Partnerschaft mit Verbrechensbekämpfung aufgeben?

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