Bones: The Devil in the Details (5×14)

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Was fällt einem als Erstes ein, wenn eine Leiche mit Hörnern auf dem Altar einer Kirche brennt? Supernatural-Crossover? Eine mögliche Antwort. Die Bones-Protagonisten bevorzugen aber Hellboy oder Satan. Der Fall der Woche scheint von satanischen Kräften gebrandmarkt zu sein: Jedes Detail der Untersuchung am Tod des schizophrenen Neal Lowery, des Menschen mit Schwanz und Hörnern, scheint mit Himmel und Hölle in Verbindung zu stehen.

Himmel und Hölle spielen sich meistens im eigenen Kopf ab. Deswegen führt uns die Untersuchung in eine Psychiatrie, wo Lowery buchstäblich ins Geschäft mit dem Teufel involviert war: nämlich in Drogenkonsum und -handel. In eine der besten Psychiatrie-Szenen lernt Brennan den Psychiater Phillip kennen. Beide scheinen einige Ansichten zu teilen – Brennan: “I thought we had quite a lot in common.” Warum ‚dachte’? Weil hier das Täuschungsmanöver absolut gelungen ist: sowohl für Bones als auch für uns Zuschauer. Phillip nämlich ist gar kein Mitarbeiter, sondern ein Patient!

Nun werde ich den Teufel tun, hier den Mörder zu verraten. Nur so viel: Nach langer Abwesenheit kehrt Arastoo als Laborant der Woche zurück – und gerät prompt in Teufels Küche. Sein Satz „I see the devil every day!“ wird das zum Anlass, die Panik-Cam der Woche zu erleben, die sich Gedanken darüber macht, ob er mit „The Great Satan“ nicht vielleicht Amerika gemeint hat. Wie immer ist alle Panik umsonst: er meint sich selbst.

Während seines Dienstes als Übersetzer im Irak hat er in Selbstverteidigung einen Menschen getötet. Na: endlich erfahren wir auch über diesen Laboranten der Woche mehr! Danke, Autoren! Das war aber noch nicht alles: Während eines Nunchaku-Experimens, bei dem Hodgins sich beinahe selbst ausknockt, sehen wir, dass Aristoo einiges an Erfahrung mit dieser Art von Waffe hat… sollte er tatsächlich, mit Hodgins gesprochen, so etwas wie ein „Persian Ninja“ sein? Aristoo verneint das nicht, lustigerweise.

Das Thema der Episode ließ Einiges an Booth-Bones-Unterhaltung über Religion und Wissenschaft erwarten. Die gab es auch – aber eher in Richtung „Zum Teufel mit den Differenzen“! In einem niedlichen Gespräch im Diner einigen sich beide darüber, dass wir an unserem Glauben (an Gott, Logik, Menschen, Wissenschaft), obwohl manche Dinge ihn tagtäglich erschüttern, festhalten – “because the sun will come up, and tomorrow’s a new day.” Und zwei plus zwei macht vier, fügt Bones hinzu.

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