Bones: The Dwarf in the Dirt (5×07)

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An erster Stelle muss ich mich bei den Bones-Fans für dieses verspätete Review entschuldigen, aber die Schweine-Grippe kennt keine Gnade. Spaß beiseite: Wegen einer hartnäckigen Erkältung konnte ich den Artikel nicht wie gewohnt am Freitag verfassen. Das war schade, denn The Dwarf in the Dirt hat echt Spaß gemacht, vor allem das Zusammenspiel zwischen (Chef) Gordon Wyatt (Stephen Fry) und Sweets (John Francis Delay). Ich fand es sehr gelungene Idee seitens der Bones-Autoren, die Figur des Ex-Psychiaters zurück zu bringen.

Denn die Chemie zwischen Gordon und Booth (David Boreanaz) führt zu exzellenten Szenen, die gleichzeitig humorvoll sind aber auch die typische ernsthaft-romantische Bones-Note enthalten. Der Fall der Woche befasste sich mit dem Mord an einem Kleinwüchsigen (auch Zwerg genannt). Fällt es nur mir auf oder behandelt jeder Krimi-Procedural heutzutage in mindestens einer Episode Zwergenmorde? Diesmal handelt es sich um einen ziemlich kräftigen Zwerg. Und nein, es ist nicht Gimli aus The Lord of the Rings. Das Opfer ist The Iron Leprechaun, ein “midget wrestler”! Wow, das gibt es auch!

Im Zuge der Untersuchung sieht sich Booth gezwungen in den Ring zu steigen und gegen den „Fake Leprechaun“ zu kämpfen. Nachdem Booth seinen ungleichen Gegner ausknockte, wurde er vom Publikum (inklusive Bones) ausgepfiffen und gerechtfertigte sich mit dem Satz: What did you expect me to do? He came at me like a rabid ferret! Trotzdem ist Booth nicht wirklich Booth: Auf dem Schießstand trifft er plötzlich nur noch daneben und kann über seine Probleme weder mit Bones reden, die seine Aussage “had a bad day on the range” als “cowboy metaphor” interpretiert, noch mit Sweets, um nicht seine Position als FBI-Angestellter zu komprometieren.

Also stattet er Gordon Gordon einen Besuch ab. Dieser arbeitet nach dem Niederlegen seines Psychiater-Jobs nun als Chefkoch. Bei dem Wort muss ich immer an South Park denken, aber war es nicht tatsächlich hier eine Referenz? Denn Booth sagt zu Gordon: Chef, I need some advice! Sweets ist zwar traurig, dass Booth nicht zu ihm gekommen ist, aber Gordon schafft nicht nur dieses Problem aus der Welt, sondern hat ein sehr interessantes Gespräch mit Angela, die meiner Meinung nach, am besten Booths Gefühlsleben beschreibt, indem sie sagt, er hätte Heimweh nach der Welt und dem Leben zusammen mit Bones aus seinem Komma-Traum.

Chefkochs Schlussfolgerung Booth gegenüber: You’re in love with her. You’re building a world around her. A family. Sein Rat: May I counsel patience on this front? Hope and patience.
Am Ende nimmt (auch einem weiteren Rat von Gordon befolgend) Booth Bones mit zum Schießstand und ihre Anwesenheit löst die „Schiess-Blokade“, hinter welcher, wie wir aus dem Gespräch von Gordon und Sweets erfahren, ganz was Anderes steht.
Beifall für den Chefkoch!

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