Bones: The X in the File (5×11)

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The X-Files? Location: Roswell, New Mexico. Wieder eine Parodie einer meiner Lieblingsserien dieses Universums? Falsch. Die Referenzen zu The X-Files glichen eher einer liebevollen Erinnerung, einem nostalgischen Seufzer nach den Zeiten, als die Wahrheit da draußen war. Ich weiß nicht, wie es mit euch ist, aber ich hab mich köstlich amüsiert beim Zuschauen von The X in the File. Das X ist eine mumifizierte weibliche Leiche, die ein UFO-Gläubiger in der Wüste findet.

Ursula Lapine (aka “El Crazerita”) war eine einheimische UFO-Jägerin, die glaubte Aliens gefilmt zu haben, aber es kam ganz anders. Die Aufnahmen, die Bones auf einer Memory Card in Ursulas Bauch findet, erweisen sich am Ende als Beweise über das Entsorgen von radioaktivem Müll seitens eines amerikanischen Konzerns. Übrigens: Welchen Klingelton hatte ihr Handy? Korrekt – DEN Klingelton.

Und während Bones und Booth zuerst an der Alientheorie zu kämpfen haben, entfachen andere Leidenschaften innerhalb des Jeffersonians. Angela und Wendell sind Feuer und Flamme füreinander und während Cam natürlich über alles Bescheid weiß, muss Hodgins, Wendells Meinung nach, von ihm über die Beziehung erfahren: Wir sind Freunde etc. Obwohl Hodgins behauptet, es sei alles in Ordnung, muss er Sweets Hilfe suchen, da gar nichts in Ordnung ist und er unter Angelas Verlust immer noch schwer zu leiden hat und sich allein und unglücklich fühlt, wie wir an der Szene zum Ende der Episode sehen. Bin gespannt, wie sich dieser Beziehungskonflikt entwickeln wird.

Zurück zum tatsächlichen X in dem File der Episode, zu B & B:
Booth: “Can you imagine if we found an alien? A real one?” Brennan: “You mean someone who slipped into the country illegally?”
Diese Episode glich einer Schatzkiste voller Bones-Humor und voller überzeugender Nebendarsteller, wie die UFO-Bloggerin. Aber der erste Preis geht an den Sheriff, der im Laufe der Episode Booths Rolle komplett übernimmt und mehr oder weniger die Untersuchung führt. Ich fand es zum Totlachen, wie er Booth ständig ins Wort fiel und im selben Wortlaut dann die Fragen stellte, was Booths anfängliche Bewunderung in Resignation umwandeln ließ.

Eine der besten Szenen war die MRI-Untersuchung (Magnetresonanztomographie), als die Leiche plötzlich ein Magnetfeld kreierte und plötzlich „aufstand“. Wie Bones ihre Hände vor dem Mund zusammenklappte und anfing zu schreien, während  Booth die Waffe zog, die aber Richtung Magnetfeld flog: Großartig!

Booth: “I won’t say anything about the scream if you don’t say anything about the gun.” Brennan: “Those terms are satisfactory.”
Und der Mörder ist der Inhaber des „intergalaktischen“ Cafes, den man als Langly aus Lone Gunmen erkennen kann!!!
Brennan: “You are definitely a moron! Well, not literally, figuratively. It’s very satisfying to use an insulting colloquialism, even when it isn’t accurate.” Booth: “Right, it’s even better when they resist arrest and you get to hit ’em.”

Wie kann so eine Episode enden? Mit Booth und Brennan, die auf dem SUV liegen und den Sternenhimmel beobachten und über die Möglichkeit spekulieren, dass Bones als ein „advance anthropologist scout“ von den Aliens geschickt wurde, bis plötzlich ein undefinierbares Geräusch zu hören ist und auf einmal alles still wird … Ta-da-da-da-da… Schnitt.

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