Human Target: Corner Man (1×09)

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In Corner Man muss Christopher Chance (Mark Valley) an einem Kickboxturnier teilnehmen, um den Kopf vom Kämpfer Edie (Dash Mihok) zu retten, der dem „Geschäftsmann“ Hugh Prentiss (Peter Wingfield, 24) einiges an Geld gekostet hat. Dabei gibt es in bekannter Human Target-Manier dies ganze Episode lang einen Plan hinter dem Plan, oder wie Guerrero es nennt: Steps! Die Episode fängt mit Chance in dem Ring, der gerade einen schlimmen Schlag auf den Kopf bekommt und … Vier Tage früher.

Um seinen Plan durchzuführen, braucht Chance die Hilfe von einem alten Feind, einem anderen „Geschäftsmann“, namens Tony Belvilacqua (Kenneth Welsh), dessen größter Feind der besagte Hugh Prentiss ist. Komplizierter wird das Ganze, als die Babe of the Week die Bühne betritt. Diesmal ist es Grace Park (Battlestar Galactica) als Prentiss’ Assistentin Eva, die von einem engen Outfit in einen Badeanzug und dann wieder in das nächste enge Outfit schlüpft.

Nicht nur ihr Anblick und Chances Begehren sie aus Prentiss’ Krallen zu befreien, bringen die Pläne durcheinander, sondern Chances plötzliche Aussetzer beim Kämpfen. Sie sollen Folge seines Gemütszustandes sein, das vom Angstgefühl dominiert wird. Nein, Chance hat keine Angst vor einem Gegner, da dank Guerreros Kontakte und Recherche, die Kämpfe sowieso getürkt sind. Ich fand es übrigens die richtige Entscheidung seitens der Autoren diesmal Chance trotz Heldentum nicht einfach die besten Kickboxer der Welt aus eigenem Vermögen platt machen zu lassen.

Die getürkten Kämpfe sind eine überraschende und erfrischende Idee, da man brutale Mann-gegen-Mann Auseinandersetzungen mit Chance als Sieger erwartet und nicht Gegner, die ihm zuzwinkern oder vom Schiedsrichter (Grüß Guerrero von mir!) gar nicht so erfrischende Injektionen bekommen. Das Erfrischendste an dieser Episode neben dem Plan hinter dem Plan ist das Verrücken des Blickwinkels mehr auf die Freundschaft zwischen Winston (Chi McBride) und Chance, denn Chance Angst ist keine davor, dass sein alter Boss ihm was antut, sondern dass er seinen Nächsten und in diesem Fall Winston was antun könnte. In diesem Zusammenhang ist die schönste Szene am Ende (nicht weil Chance mit BotW wegfährt), als Winston Chance versucht zu sagen, dass er sein Freund ist. Winston the Cornerman…

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