Human Target: Rewind (1×02)

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Guilty Pleasure hin oder her: Human Target macht einfach Spaß. Die Idee, ein Linienflugzeug auf dem Rücken fliegen zu lassen, muss hier honoriert werden:
Wow, they flew the moother fuucking plane upside down!

Außerdem: Chi McBride im Außendienst, weitere Battlestar Galactica-Gäste (hier Alessandro Juliani), Courtney Ford wieder einmal in tödlicher Flirtlaune und ein Hinweis auf Chances Vergangenheit: das alles war absolut unterhaltsam.
Aber zum Auftrag der Woche: Der Hacker namens Casper besitzt einen „digital skeleton key“, der Zugang zu jedem Passwort und zu jeder verschlüsselten Information im Internet liefern kann. Zu so einem „device“ wird automatisch eine große Zielscheibe für den eigenen Rücken mitgeliefert. Damit der unbekannte Hacker und sein Schlüssel in sichere Hände geraten, müssen Chance & Co. die Entführung verhindern.

Das erfordert Einsatz nicht nur von Chance (Mark Valley) an Bord des Flugzeugs, in dem Caspar und die vermeintlichen Entführer sitzen, sondern auch den von Winston (Chi McBride) als Steward. Währenddessen versucht Guerrero (Jackie Earle Haley), natürlich von Winstons Büro aus, die Drahtzieher ausfindig zu machen, indem er Tee trinkt und auf seine sehr expressive Art und Weise einen Hackerkollegen dazu bringt, alles herauszufinden. Bei Guerrero genügen nach wie vor ein nachhaltiger Blick und eine NICHT bedrohliche Frage, um Menschen aus dem Konzept und zum Reden zu bringen, während Chance sie ohne viele Worte aus dem Weg räumt.

Und wenn’s mit einer Plastikgabel gehen muss… Es sei denn, es handelt sich um das Babe of the Week (BotW), wie hier die von Courtney Ford gespielte Stewardess. Für sie findet Chance immer Zeit und Worte, sogar wenn sie Böses im Schilde führen. Das Gelungene daran ist nicht nur das BotW, sondern dass man damit stückchenweise und sehr unaufdringlich Chances Vorgeschichte zu enthüllen beginnt. Mich hat es übrigens gewundert, dass man Fords Figur so schnell beseitigte.

Ich hatte an so etwas wie „episodenübergreifende Gegenspielerin mit Gemeinsamkeiten“ gedacht. Andererseits, wie schon beim Piloten erwähnt: die drei Jungs es erst mal alleine krachen zu lassen, scheint eine gute Idee, denn Human Target mag zwar vorhersehbar und unglaubwürdig sein, aber die Chemie zwischen Winston, Guerrero und Chance ist von der ersten Minute da und die Fälle sind sehr solide (wie hier in medias res) und unterhaltsam erzählt. Looking for the next vehicle, Chance?

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