Human Target: Tanarak (1×10)

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Christopher Chance (Mark Valley) und die Frauen: ein Spin-Off in sich. Seht ihr das auch so: wer auch immer Babe of the Week ist, die Chemie zwischen ihr und Chance ist sofort da. Das nenne ich perfektes Casting. Oder liegt es an Mark Valley…? Nicht nur Moon Bloodgood als Doctor without Borders Jessica Shaw im Badeanzug (oder war es Unterwäsche?) gefällt mir in Tanarak sehr gut, sondern auch die erhöhte Screentime für Guerrero und Ty Olssons Einsatz als Bösewicht in Alaska. Men in Trees lässt grüssen!

Richtig awesome ist der Faustkampf zwischen ihm und Chance auf dem riesigen Laster: schon wegen der perfekt ausgeführten Kopfnüsse, aber auch wegen der Tatsache, dass Olssons Figur aus Men in Trees Sam the Plow Guy war und sich für große LKWs begeisterte. Ich wiederum lasse mich stets für die Zusammenarbeit zwischen Winston (Chi McBride) und Guerrero (Jackie Earle Haley) begeistern, die in Tanarak wieder auf höchstem Niveau funktioniert, auch wenn die Episode die fortlaufende Chance-Story, die in den letzten beiden im Mittelpunkt stand, nicht wieder aufnimmt.

Klar: es gibt melancholische, von Musictrack unterstützte Anklänge an Chances Vergangenheit, aber sie dienen hier dazu, das BotW zu erweichen. Mit Erfolg! Doctor Jessica Shaw (Moon Bloodgood) verfällt Chances Charme in Alaska, während beide vor den Auftragsmördern eines großen Konzerns in Alaska fliehen. Nein, zwischen den beiden geschieht nichts (und das ist Human Target zu Gute zu halten) – bis auf den Sprung ins kalte Wasser, zu dem die Drehbuchautoren sie zwingen, damit sie anschließend mit persönlichen Geschichten und Körpertemperatur einander wärmen können.

Wie ich schon oft sagte – manche mag das nerven, aber -: für eine überzeichnete Bond-Style- Geschichte ist sowas genau das Richtige. Ebenso die Szene, in der Chance seinen muskulösen, schwer bewaffneten Escort niederringt. Das Schöne daran ist, dass der Typ zu Chance sagt, er solle nicht versuchen, es mit ihm aufzunehmen. Chance zuckt die Achseln. In der nächsten Sekunde fällt der Mann (aus dem Off – wir sehen ja nicht, was passiert) bewusstlos auf den Boden. Awesome!

Zurück zu Chance und den Ladies. Irgendwie bekommen es die Produzenten hin, dass man sich jede von den BotWs als wiederkehrende Figur vorstellen kann. So auch Moon Bloodgood: ihre Doctor Shaw ist unabhängig, besitzt Erfahrung in brenzligen Situationen sowie einen gesunden Geist in einem gesunden Körper, neigt zum Nomadentum und hat keine Scheu vor unmöglichen Herausforderungen. Mal sehen, ob sie wieder aufkreuzt.

Neben Guerreros entspannt-subtiler Art, Menschen zu erpressen, liefert Winstons Szene in der Limousine die perfekte Mischung aus Humor und Coolness, die man dank diesen beiden Figuren in Human Target so sehr genießt. Ich hoffe, dass Winston und Guerrero im Zuge der Entwicklung des übergreifenden Handlungsstrangs ihre Episoden bekommen werden. Denn Tanarak ist eine solide, unterhaltsame Episode, aber keine wie die letzte (Baptiste). Trotzdem – im Ganzen  kann man wieder einmal sagen: Beautifully Mixed Up, Autoren.

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