Supernatural: The Devil You Know (5×20)

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Zuerst möchte ich ein bisschen Dampf ablassen und Unmut äußern. The Devil You Know ist keine schlechte Episode, sie ist sogar sehr gut, aber ich habe irgendwie so kurz vor dem Ende etwas Anderes erwartet. Es war vom Anfang an klar, dass die Supernatural-Autoren die Apokalypse, was große Showdowns betrifft, auf Sparflamme erzählen werden, aber ich sage euch, wie ich es mir für die letzten drei Episoden vorgestellt hatte. Nach der ekligen aber furiosen Einführung von Matt Frewer als Pestilence, dachte ich, dass diese Episode die Auseinandersetzung mit ihm darstellen wird, während die vorletzte sich mit Death befassen wird, damit man es im Finale endlich mit Lucifer höchstpersönlich aufnehmen kann.

Ich meine: Der Pestilence-Cliffhanger von letzter Woche war für mich ein Versprechen, oder? Stattdessen macht man schon wieder einen Zwischenstopp und bekommt es mit dem Jungen für Alles der Apokalyptischen Reiter zu tun. Und der ist kein Unbekannter! Mindestens nicht für Sam! Das Problem ist, von der Mythologie her gesehen, ist der Dämon Brady eine Überraschung für uns Zuschauer und wird uns als wichtige Sam-Bezugsperson an einem unglaublich ungünstigen Zeitpunkt vorgestellt. Wie meine ich das? Ich dachte, dass nach Point of No Return Sam erwachsen geworden ist (mindestens so wurde er uns zuletzt präsentiert) und dass die Brüder sich darüber einig waren, die „Anger Issues“ links liegen zu lassen, um das Ganze zu einem nicht apokalyptischen Ende bringen zu können?

Stattdessen taucht Brady auf und erzählt Sam, dass er, sein bester Freund aus der Studienzeit, im Dämonenauftrag unterwegs war und eigenhändig Jessica erledigt hat! Hmm. Irgendwie verpasst diese Enthüllung meinen schönen zwei Azazel-Staffeln einen Schlag unter die Gürtellinie. Es ist meine ganz persönliche, subjektive Meinung: Diese Enthüllung bringt uns gar nichts! Mehr Raum für Jared Padalecki als Schauspieler? Habe ich nichts dagegen, aber die Brady-Bühne wirft Sam doch zurück, zurück in „Sam Has Rage Issues“-Zeiten. Apropos, alte Zeiten! Ein anderer alter Bekannter ist da, Mark Sheppard als Crowley!

Für mich ist diese Episode eine Mark Sheppard-Episode. Obwohl er nicht viele Auftritte in Supernatural absolviert, schafft es Crowley nicht nur Humor, sondern auch Spannung in die Szenen mit den Winchester-Brüdern zu bringen. Und er hat einen eigenen Höllenhund, einen ziemlich großen. Eine sehr gute Maßnahme, wenn Lucifer auf einen Kopfgeld setzt! Immerhin gilt Crowley als Winchester Helfer und allgemeiner „Sonofabitch“. Wenn man so will, ist diese Episode von seiner guten Seite gesehen, eine Verkettung von kleinen Kammerspielsequenzen mit Sheppard in der Hauptrolle, der nicht nur die Brüder auf die Spuren von Pestilence hilft, sondern auch weiß, wie man an Death herankommt. Dafür braucht er aber Bobbys Seele. Er verspricht sie zurückzugeben, aber wer glaubt ihm schon? Ich glaube allerdings, dass ich viel zu hart über diese Episode geurteilt habe und lass mich gern eines Besseren belehren!

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