In Plain Sight: Father Goes West (3×01)

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Mary: Has anyone ever gotten well from a get well card? Nicht wirklich, Mary, aber trotzdem ist dieses Review eine Art Gute-Besserung-Wunschkarte. Vor allem für die Serie selbst. Und ich glaube, es wird wirken. Nachdem die zweite Staffel so ihre Schwächen hatte, macht die erste Episode der neuen Staffel Father Goes West einen guten Eindruck und eine Menge Spaß. In der Abwesenheit der Serie hat man fast den Wortwitz und Marys faszinierend hektische Art vergessen. Es dauert nicht lange und wir werden daran erinnert. Marys Voice Over entfacht innerhalb von Sekunden das Feuer traumatischer Post-shooting Ungeduld, das wie die ABQ-Sonne alles und jeden in der Umgebung trifft. Gute Idee der Autoren, keine Zeitvergeudungsspielchen mit „Stirbt sie- Stirbt sie nicht“ zu treiben und Marys auf dem weg der Besserung und auf dem Weg aus dem Krankenhaus zu zeigen.

Ich kann den behandelnden Arzt absolut verstehen, dass er DIESE Patientin keine Minute länger als wirklich nötig behalten möchte. So bekommen wir Zuschauer auch Ruhe vor dem Voice Over, das sich in einen hin- und herspringenden Schwall der Nicht-bemitleidet-wollenden Ungeduld innerhalb Marys familiärer Umgebung verwandelt. Ja, das Haus ist mit FBIs Geldern renoviert und in Schuss gesetzt worden und es gibt etliche Welcome Home’s und Begrüßungskomitee in Gestalt von Jinx, Brandi und Raph. Es dauert nicht lange bevor sie sich mit Jinx in die Haare kriegt und zurück zur Arbeit kehrt.

Die Flashbacks zeigen uns den Witsec-Kunden Jimmy McCabe (Donnie Wahlberg, perfekt in der Rolle), einen Überfallspezialisten aus Boston, der vor drei Jahren Kronzeuge wurde, als sein Sohn von seinen Geschäftspartnern bedroht wurde. Außgerechnet sein Sohn ist der Auslöser für einen erneuten Überfall und wird anschließend fast zu Tode verprügelt. Diese Geschichte „zwingt“ Mary dazu eine 13-Stunden Schicht zu absolvieren, von der ihr Chef Stan anhand eines inszenierten Lionel Richie-Style-Gefühlsausbruchs erfolgreich abzubringen schafft. Währenddessen, und das gehört vielleicht zum schönsten Teil der Episode, bleibt Marshall hartnäckig daran, Marys Schützen ausfindig zu machen. Und es klappt, wenn auch dank mehreren Besuchen beim Ganganführer Lala, einem grünen Kaschmirschal und den drei schlimmsten Worten: See you later.

Jimmy hat wiederum keine Zeit für Spielchen und stellt den Verantwortlichen für den Zustand seines Sohnes, TJ. Mary und Marshall bringen ihn in letzter Sekunde davon ab, den Typen kalt zu machen. Aber da Mary weiß, was Unzufriedenheit kombiniert mit „unresolved tension“ bedeutet, erlaubt sie Jimmy bevor er verhaftet wird noch TJs Nase zu brechen. Nice!

Marshall zu Lala: You’re like a crossword puzzle with b.o. Die Antwort des Schießerei-Rätsels lautet Mark Gastineu, mit Jersey 99. Lala gibt den Namen preis nur unter der Bedingung, das er nie wieder Marshall zu sehen bekommt. Verständlich. Zum Abschluss haben wir eine sehr gelungene Szene, in der anstatt immense Spannung inclusive Schießerei aufzubauen, die Produzenten für eine der Stimmung sehr entsprechende und amüsante Verfolgungsjagd-Variante entschieden haben. Die nicht fitte Mary humpelt hinter dem nicht fitten, humpelnden Mark in seinem Garten, um den Fettsack endlich niederzuringen. Fall abgeschlossen.

Oh, und Peter scheint auch bei den Shannons zu wohnen. Wirklich: Peter und Raph sind einfach die geduldigsten Männer auf diesem Planeten, um Brandi und Mary jeden Tag ertragen und lieben zu können.
Wetten, die heimlichen Anrufe (Anrufer unbekannt), die Brandi bekommt, sind von dem Vater?

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