In Plain Sight: Once a Ponzi Time (2×14)

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Nachdem letzte Woche Burn Notice und Royal Plain jeweils einen 16-Episoden Order für eine neue Staffel bekamen, war jetzt In Plain Sight dran. Außerdem ist der Deal über die Verländerung der vierten Serie des Senders Law & Order: Criminal Intent so gut wie in trockenen Tüchern. Diese News bedeuten, dass USA etwas fast Unmögliches getan hat, nämlich alle seine Serie zu verlängern. Das ist eine Rarität sogar für den Kabelbereich und für die großen Networks zu 99,9% unmöglich. Quotentechnisch herrscht im Moment USA über den Kabelsektor auch dann seiner restlichen zwei Hits Monk und Psych. Es wurde auch eine Änderung bei In Plain Sight für die nächste Staffel angekündigt. Die zwei ausführenden Produzenten David Maples und Paul Stupin werden nur als Berater tätig bleiben.

Wer stattdessen mit an Bord kommt, wurde von USA noch nicht verkündet, aber es soll eine Person sein, die der Serie “a little more narrative drive” geben kann. Ob In Plain Sight weiterhin im Block mit Law & Order: Criminal Intent” laufen wird, ist unklar, denn je nach Bestellung eines neuen Dramas könnte die Serie ihren Platz von 10 p.m. auf 9 p.m. wechseln, um den Neuzugang zu unterstützen, genauso wie Burn Notice für Royal Pains benutzt wurde. Und USA plant bis zum Ende des Jahres neben dem Geheimagenten-Drama Cover Affairs (mit Piper Perabo und Christopher Gorham) noch einen bis zwei Piloten zu bestellen.

Während drum herum viel Aufregung war, verlief die letzte In Plain Sight-Episode ruhig und behandelte das Thema Identitätswechsel. Ja, es ist klar, dass die Serie in jeder Episode dieses Thema behandelt, sie handelt vom Zeugenschutzprogramm. Aber in dieser Episode war der Zeuge, Wall Street-Größe Phillip Ashmore (James Frain) ein Ashmore nie gewesen bzw. Phillip ist er auch nicht. Sein richtiger Name ist Roy. Anders gesehen, ist er es doch gewesen, als er, nach einem tragischen Unfall, durch Zufall die Identität seines verstorbenen Freundes übernahm.

Die WITSEC-Identität wäre dann folgerichtig seine dritte. Zu dieser Erkenntnis kommen Mary und Marshall aber erst gegen Ende der Episode, als sie Roy/Phillips Ehefrau Camille wieder bekommen. Sie wurde wiederum von Roy/Phillips Bruder entführt, der ihn über die Jahre hinweg erpresste.
Für die Sparte „Marys Best“ war die Szene, als Phillip/Roy Marshall mitteilte, dass er sein Vermögen von 137 Millionen Dollar den Geschädigten durch Arnie Ford (Mitarbeiter in Roys Firma und Schneeballsystemkönig) geben möchte.

Marshall: “That is the most selfless act of contrition I’ve ever heard of — you, sir, are to be admired.” In der Zwischenzeit erfährt auch Mary von Camille, was ihr Ehemann vorhat und las Roy/Phillip das Zimmer betritt, begrüßt sie ihn mit: “Hello dumbass.”

Auf dem Beziehungsfront nicht viel Neues. Es war wieder mal eine Episode ohne Jinx. Und die Konfrontation zwischen Mary und Marshall nimmt stetig zu. Vierzig Minuten lang sahen wir einen wortkargen, beleidigten Marshall, der die Tatsache, dass Mary Raph über ihre Arbeit erzählte, überhaupt nicht lustig fand. Der Grund für Marshalls Ärger ist natürlich nicht die Tatsache, dass Mary einfach ein Arbeitsgeheimnis verraten hat, sondern weil sie dadurch ihre Beziehung verriet. Sie teilte auf diese Art und Weise etwas mit ihrem zukünftigen Ehemann, was, Marshall zufolge, nur sie beide betraf. Und für alle, die der Meinung sich, dass Mary und Raph nicht zusammengehören, machen es die Autoren immer schwerer, indem sie Mary immer „domestizierter“ zeigen. Natürlich stellt sie die Frage, ob sie das Ganze wirklich so empfindet oder mit aller Macht versucht, eine „ordentliche“ Beziehung zu führen?

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