In Plain Sight: Son of Mann (3×08)

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Seth Mann (Geoff Pierson), ein legendärer Marshal trifft in ABQ ein. Ja, der Name ist kein Zufall. Es handelt sich um Marshall Manns Vater, mit dem Marys Partner eine mindestens genauso komplizierte Beziehung zu haben pflegt, wie Mary selbst mit all ihren Verwandten. Apropos Verwandte: Diese Episode setzt einen drauf und präsentiert uns Marys Bruder (Aaaron Ashmore)! Er war der Grund für Brandis Lügen und Geheimnistuerei und jetzt bringt sie ihn einfach nach Hause. Also es gibt anscheinend eine Menge Shannons. Marys Vater hinterlässt nirgendwo Spuren, abgesehen von Kindern.

Für meinen Geschmack finde ich die Storyline etwas zu viel des Guten! Nachdem schon eine bisher unbekannte Schwester der beiden auftauchte und genauso schnell der Handlungsstrang aufgegeben wurde, was bezweckt man jetzt mit der Einführung eines Bruders. Mehrere Fans werden, vermute ich, enttäuscht sein, denn alle haben daran geglaubt, endlich den Vater kennen lernen zu dürfen und jetzt bekommen wir einen Ersatz. Vielleicht ist es früh zu urteilen, aber meiner Meinung nach, hat es die Entwicklung der Serie in dieser dritten Staffel überhaupt nicht nötig, sich solche zusätzliche Verkomplizierungen anzutun. Aber ich will jetzt kein „final judgment“ machen.

Denn Seth ist der zuständige für solche Sachen. Das teilt Marshall Mary mit, unangenehm von der Teilnahme seines Vaters an dem Fall der Woche. You make him sound like Darth Vader, sagt Mary. Da Seth bald in Rente gehen wird, befürchtet Marshall, dass er gekommen ist, um die Arbeit des Sohnes einem letzten Urteil zu unterziehen, wie er es sein ganzes Leben lang getan hat. Während Mary anfangs das Vater-Sohn-Durcheinander nur genießt, nimmt sie bezüglich der Arbeit eindeutig Marshalls Seite und schafft es sogar das Leben von Marshalls Vater zu retten. Das Ende vom Lied: Marshall hatte eigentlich nie sich beweisen müssen. Das verrät ihm die kleine Zeichnung, die sein Vater in der Brieftasche seit Marshalls Kindheit mit sich trägt – gemalt natürlich vom kleinen Marshall für seinen Papa. Es vielleicht sogar umgekehrt… In Plain Sight schafft es weiterhin auf eine bedächtige Art eine Leskost über Familienbeziehungen als über Strafverfolgung zu sein.

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