In Plain Sight: Whistle Stop (3×04)

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Whistle Stop präsentiert das, was In Plain Sight am besten kann, nämlich das Tempo und die Grundstimmung den Gefühlskonflikten der Hauptfigur Mary anzugleichen. Denn nach dem Ende der Beziehung mit Rapha kann Mary am wenigsten einen großen Fall oder große Familienauseinandersetzungen gebrauchen. Sie braucht einfach einen Marshall, der das Auto fährt und „useless trivia“ von sich gibt.

Aber als Marshall über die Trennung mitbekommt, ist er … sprachlos. Die Frage ist: Vor Freude oder vor Mitgefühl? Ich glaube, beides. Die flüchtigen Seitenblicke, die die Kamera dann in Close-Ups von kleinen Details übersetzt, verraten alles. Mit dieser Episode wird wiederum verraten, dass Mary zum romantischen Abschuss wieder freigegeben ist. Mindestens so denkt sich das der FBI-Agent Faber, mit dem die US-Marshalls zusammen den Fall der Woche bearbeiten müssen.

Und er nennt Mary tatsächlich „kitten“! Ich musste zurückspulen um mich zu vergewissern. Agent Faber hat Glück, dass Mary im Moment etwas melancholisch durch den Alltag spaziert und eher darauf bedacht ist ihm eine kleine aber feine Lektion über den Umgang mit Familienproblemen zu erteilen. Was ich an Whistle Stop schön finde, ist die Tatsache, dass man endlich Stan die Möglichkeit gibt, ohne Mary und Marshall und außerhalb des Büros zu handeln. Der Nebenplot um den Boxer aus einem alten Witsec-Fall rundet auf der Gefühlsebene alles in dieser Episode ab und lässt sie als die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm erscheinen.

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