Category Archives: NCIS

NCIS: One Last Score (8×17)

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Michael Weatherly führte Regie in der neuen Episode One Last Score. Wenn Schauspieler Regie führen, ist es üblich, dass ihre Figur nicht im Zentrum der Ereignisse der jeweiligen Episode steht. Nicht so bei Tony DiNozzo: One Last Score ist durch und durch eine Tony-Episode! Nicht dass sie sich filmisch von anderen Episoden unterscheiden würde, aber „filmisch“ ist schon das richtige Wort. Es betrifft den Kontext, in den man die One Last Score-Ereignisse stellte.

Hinter der Kamera stand zwar Michael Weatherly – aber als Tony DiNozzo. Die Episode kommt, wenn man so will, als eine große Psycho-Metapher daher, die Alfred Hitchcock vielleicht zum leichten Grinsen gebracht hätte. One Last Score beginnt und endet mit Duschen; die Füllung dazwischen ist… Gibbs, den Tony als Steve McQueen imaginiert.

Im Fall der Woche geht es um den Mord an einem kürzlich entlassenen NCIS-Mitarbeiter, der von NCIS als Beweismittel gestellte Gegenstände entwendet hat. Die Sache zieht weitere Kreise, als man zunächst denkt, und involviert Leona Phelps, die wegen Finanzbetruges im Gefängnis sitzt. Der Tony hinter der Kamera erfüllt hier die Träume des Tonys auf dem Bildschirm: Nicht nur ein Raubüberfall wird geboten, sondern auch ein Messerangriff, eine Autoverfolgungsjagd mit extremen Steve McQueen-Close-Ups von Gibbs’ blauen Augen und… eine nackte Frau unter der Dusche.

Diese Frau ist die neue NCIS-Agentin E.J., transferiert aus Spanien. Wir bekommen mit, dass Leon etliche personelle Veränderungen vorgenommen hat und noch vornehmen will, was ihm nicht unbedingt Gibbs’ Segen einbringt. Schlechte Luft im NCIS-Office: und das liegt nicht daran, dass McGees Dusche kaputt ist (Ziva riecht an ihm, um festzustellen, wie er riecht) oder dass Tony (wie Brad Pitt) drei Mal pro Woche duscht.

Ich vermute, dass uns in nächster Zukunft eine gesalzene Konfrontation zwischen Gibbs und Leon ins Haus steht. Tony meint am Ende, dass Gibbs – in einem anderen Kontext freilich – einen guten „director“ abgeben würde. Aber in diesem Moment schneidet man auf Leon, der zu seinem Büro geht und von Gibbs mit aufmerksamem Blick betrachtet wird. Dann bekommt Tony nach langer, langer Zeit wieder einmal den Klaps auf den Hinterkopf – aber im Grunde registriert er ihn nicht. Warum? Weil sein aufmerksamer Blick Special Agent E.J. Barrett (Jane Morris) verfolgt!

Es stellt sich heraus, dass Barrett den Job in Spanien vor zwei Jahren bekommen hat – nach Tonys Absage. Zwar fühlt sich die letzte Szene zwischen der gerade aus der Dusche kommenden Barrett und Tony nach all den Dusch-Referenzen etwas erzwungen an – zu häufiges Duschen ist eben wirklich nicht gesund. Aber die neue Figur könnte definitiv frischen Wind ins Team bringen.
Insgesamt wirkt One Last Score als Episode genauso wie Tony DiNozzo selbst: etwas überdreht, aber letztendlich charmant und ihre / seine Aufgabe meisternd.

NCIS: Pyramid (8×24)

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Nach zwei brillanten Episoden könnte man vom Finale absolute Kracher-Qualitäten erwarten. Nun, es kracht zwar – aber nur Blech und so manches Nasenbein. Man hat ein bisschen das Gefühl, das NCIS in den letzten zwei Wochen sein Pulver verschossen hat und das Finale irgendwie als eine Episode zuviel hinterherkleckert. Zwar wird die Sache um Cobb endgültig aufgelöst, aber die Auflösung bringt vorerst nicht recht Bewegung ins Spiel. Oder vielleicht doch? Pyramid scheint einfach die neunte Staffel vorzubereiten, anstatt die achte abzuschließen. Im Grunde ist es der Cliffhanger, der die Episode rettet.

Dabei fängt sie ziemlich vielversprechend an. Die Sache um die Operation Frankenstein lässt Leon Vance den SecNav Davenport holen, um mit ihm über all die Geheimnisse zu sprechen, in welche die beiden involviert sind. Aber sowohl die Gespräche als auch die Enthüllungen werden nichts Halbes und nichts Ganzes. Wir erfahren, dass Vance als Inspirationsquelle hinter dem Programm stand, an dem NCIS und CIA gemeinsam arbeiteten. Auch Zivas Freund Ray ist in die Sache verwickelt.

Cobb wiederum lockt Ziva (Cote de Pablo) in Rays Hotelzimmer und nimmt sie gefangen, nur um sich später dem Team zu stellen. Interessanterweise lässt er Barrett am Leben (der Cliffhanger der vorherigen Episode), entführt dann Ziva als Ablenkung für das Team und stellt sich dem NCIS – nur um wieder an Kort und Ziva heranzukommen? Man vermutet zunächst, dass er einfach Davenport will, den Mann, der die Operation damals genehmigte. Den kriegt er auch, als Davenport bei Cobb und den von ihm gefangen gehaltenen Barrett, Kort und Palmer (durch Zufall mit entführt) auftaucht. Aber stattdessen lässt sich Cobb von Gibbs & Co. erschießen, als er droht, Barrett eine Kugel zu verpassen.

Irgendwie hinterlassen die Handlung um Cobb und der Abschluss einen faden Beigeschmack. Wir erfahren aber, warum Gibbs Barrett gegenüber so missgünstig war: Sie ist Davenports Nichte und bekam anscheinend deswegen den Vorzug bei dem PtP-Fall. Oder steckt noch mehr dahinter? Wie ist die Szene zu erklären, in der sich Barrett in der Autopsie angeblich vom gefallenen Agent Gayne verabschiedet und dabei einen Metallzylinder aus seinem Arm herausschneidet? Was steckt hinter Rays Auftrag, der ihn außer Landes schickt – vielleicht nach Tel Aviv? Während Ray Abschied von Ziva nimmt, bekommt er eine SMS, dass Kort in Tel Aviv sei und Ray dringend hin müsse. Die Episode lässt uns mehr oder weniger stehen wie Ziva mit der leeren Verlobungsring-Schachtel, die Ray ihr gibt. Es ist ein Versprechen.

Das Ende der Episode zeigt uns Mikes Begräbnis; der Sarg wurde mit den von Gibbs geschnitzten Holzblumen dekoriert… Oder ist es eigentlich der Sarg, an dem Gibbs damals in  seinem Keller arbeitete?

Der neue SecNav hat einen Auftrag für Tony, von dem nur Vance wissen darf: Er soll den Maulwurf bei NCIS finden. Wie lange wird es dauern, bis Gibbs davon erfährt? Was hat Tony dazu bewegt, nach dem Blick in die geheimen Infos „große Augen“ zu machen? Wessen Name stand dort?

NCIS: Swan Song (8×23)

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Mag NCIS ein paar Zuschauer an dem schönen Wetter und dem DVR verloren haben, aber an gewohnter NCIS-Qualität hat die CBS-Serie in meinen Augen kein bisschen verloren. NCIS singt noch nicht sein Schwanenlied. Nach einer kleinen Ruhepause Mitte der Staffel, die sich im Prinzip alle Serien gönnen, ging es immer wieder aufwärts und die letzten Wochen brachten eine hervorragende Episode nach der nächsten mit dem Höhepunkt Baltimore, wo wir erfuhren, wie alles zwischen Gibbs (Mark Harmon) und Tony (Michael Weatherly) begann.

Swan Song ist eine weitere Episode, die aus unterschiedlichen Gründen in der Erinnerung der Fans bleiben wird und der ich hoffentlich mit dem Review gerecht werden kann. Der wichtigste Grund, warum Swan Song wichtig für den NCIS-Langzeitzuschauer hat mit dem Thema Vaterfigur zu tun. In meinen Augen stehen Baltimore und Swan Sond in einer engen Verbindung. Sie bilden eine Doppelepisode, eine Erzählung über Väter und Söhne, an deren Ende ein Figurendreick die eine Ecke verliert. So wie Mike Franks einen enormen Einfluss auf Gibbs Leben immer gehabt hat, hat Gibbs auf Tony.

In Swan Song ist es das Schwanenlied von Mike, was wir durch Gibbs Augen zu sehen und von Mike selbst zu hören bekommen. Nun, es ist nicht gerade singen, denn wie Ducky Gibbs erzählt, singen die sterbenden Schwäne nicht wirklich, sondern es ist ein Keuchen, das in Hustenanfälle übergeht. Interessant ist, dass man Gibbs und die Zuschauer vor einem emotionalen Dilemma stellt: Kann ein plötzlicher, schmerzlicher Verlust einem leichter fallen, wenn man erfährt, dass es sowieso nicht anders kommen könnte. Macht es einen Unterschied, ob Mike auf der verregneten Straße vor Gibbs Haus mit gerade zum letzten Mal im Kampf abgefeuerten Waffe niedergestreckt wird oder allein und unbemerkt, umgeben nur von den Geistern aus seinen Erinnerungen, in Mexiko an seiner tödlichen Krankheit stirbt?

Geschickt schneidet man in dem Autopsieraum von einem Close-Up des tropfenden Wassers auf ein Close-Up von Gibbs Gesicht. Wenn sich die Bilder überlappen würden, würde Gibbs weinen. Genauso wie es Ziva (Cote de Pablo) tut und in Tonys Arme im Fahrstuhl zusammenbricht, nur damit die Türen aufgehen und man buchstäblich ein Spiegelbild von den beiden in Abby und Tim findet.  Dieses Bild, so melodramatisch es erscheinen mag, verkörpert den NCIS-Geist. Das Team ist eine Familie, die ihr ältestes Mitglied gerade verloren hat. Es ist Mikes Geist gewesen, den Gibbs übernahm und nach eigener Erfahrung weiter modellierte, so wir er in seinem Keller dem rohen Holz eine Form gibt.

Und es ist Mike als Geist, der einen langen Abschied von seinem Wahlsohn und Schüler nimmt. NCIS arbeitete immer schon sehr geschickt mit den Erinnerungen der Figuren und dadurch mit diesen der Zuschauer. Obwohl die Serie diese nicht zeigt, sieht man als Zuschauer vor dem inneren Auge etliche Rückblenden mit Mike Franks-Szenen. Swan Song ist auch anhand der Art und Weise wie Gibbs Abschied von Mike inszeniert wird, eine besondere Episode. NCIS arbeitet selten mit Erzählexperimenten oder aber befördert den Zuschauer in imaginäre Parallelwelten, wie zum Beispiel in die Gedanken und Erinnerungen einer Figur.

Aber in Swan Song sind wir Zuschauer die einzigen, die außer Gibbs einen lebendigen Mike in guter Verfassung sehen – Mikes Geist, der dem „Probie“ hilft den Schmerz zu verarbeiten. Aber Gibbs in Bildern erzählte Erinnerung an Mikes Todestag führt ihn gleichzeitig dazu, den Schlüssel zu dem PtP-Fall zu finden. Denn der Mörder hält sich in der Stadt auf, wo man ein weiteres Opfer findet. Es scheint so, als würde er NCIS immer näher kommen. Barretts Team übernimmt die Untersuchung, aber Gibbs beschließt an diesem schönen sonnigen Tag ihnen Unterstützung zu leisten. Tony nimmt aber Regenschirm mit, da er der Wettervorhersage und nicht dem Wetter vertraut. Wie Recht er hat, erfährt er auf schmervolle Art etwas später.

Also haben wir zum ersten Mal versammelte Kräfte bei der Arbeit. Diese führt die Teams zu einem alten bekannten, dem CIA-Agenten Cork, dem ein Auge fehlt. Dieses fand sich vor einigen Episoden in Tonys Glas vor und wurde dorthin von einem gewissen Jonas Cobb platziert. Cobb ist der PtP-Mörder, aber die Verantwortlichen sind seine ehemaligen Arbeitgeber bei der CIA, die Cork hinter dem „entgleisten“ zum Profikiller trainierten Cobb schickten. Gibbs holt Mike an Bord. Die Erzählung, die wir sehen, sind Rückblenden in welchen Mike von einem Geist zu einem Lebenden wird, der todkrank ist.

Seine Anwesenheit in der „realen“ Welt ist eine Art Hilfe für Gibbs, um mit „dem kalten“ Krieg zwischen sich und Vance fertig zu werden, damit klar zu kommen. Man kann das Gespräch zwischen und die ganze Szenen mit den beiden in Gibbs Keller getrost zu den besten NCIS-Momenten zählen. Danach brauen sich die Wolken zusammen und es fängt zu regnen an. Auf der Straße, unter dem strömenden Regen findet Mike seine letzte Konfrontation bevor er in das Land der Geister verschwindet und zur Erinnerung wird. Er fordert Cobb heraus und Regentropfen färben sich rot.

Mag der Regen die Blutspuren vom Tatort weggespült haben, aber an Gibbs Sweatshirt bleiben sie haften. Mikes Tod bleibt haften. Die Frage ist, ob man bei NCIS noch weitere Opfer beklagen wird. Barretts Team läuft in Cobbs Falle. Wer es überleben wird, lässt die Serie bis zum Finale nächste Woche offen.

NCIS: Baltimore (8×22)

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Endlich schenkt uns NCIS die Episode, auf die man lange gewartet hat: When Tony met Gibbs… Nicht nur versetzt man die Zuschauer nach Baltimore, in die Vergangenheit von Tony DiNozzo (Michael Weatherly), sondern die Autoren schaffen es gleichzeitig den Port-to-Port-Fall nicht aus den Augen zu verlieren. Die Balance zwischen den gegenwärtigen Ereignissen und diesen aus der Vergangenheit wird geschickt gehalten, genauso wie die zwischen der Erkenntnis, wie die Figuren früher waren und wie sie im Moment sind. Baltimore ist eine durchaus ernste Episode, mit einer Prise Humor gesalzen, die Lust nach mehr erzeugt. Ich gehöre zu den NCIS-Fans, für die eine Tony-Gibbs-Episode nie eine zu viel sein kann.

Die Chemie der beiden ist vom Anfang an zu spüren gewesen, aber wie wir sehen, gab es diese schon lange vor den acht Staffeln und der Zeit, in der wir das NCIS-Team erleben dürfen. Alles fing im Jahre 2001 in Baltimore an, als Tony so etwas wie Star-Detectiv (vorwiegend nach eigener Aussage) dort war und auf gutem Fuß mit seinem Partner Danny stand. Genau Denny ist das Opfer, das wir am Anfang der Episode sterben sehen und das Team später gewickelt in Plastik findet. Der Serienmörder?

Die Antwort auf diese Frage ist nicht in der Gegenwart zu finden. Damals in Baltimore gingen Tony und Danny einem Fall von Geldwäsche nach, der zu einerm Mord führte. Nach einer ermüdigenden Verfolgungsjagd zu Fuß, während welcher Tony den Fliehenden verbal (Freeze dirtbag! You can’t outrun me, I’m wearing tube socks!) beschießt, bekommt er ihn zu fassen. Es ist ein bekanntes Gesicht, das Tony anlächelt, zwar nicht für Baltimore-Tony, aber für uns Zuschauer: Leroy Jethro Gibbs. Der NCIS-Speical Agent war damals undercover oder wie Tony anmerkte: Very Donnie Brasco.

Die Baltimore-Aufnahmen „glänzen“ mit ausgeblichener Farbpalette, in der die Farben Grün, Beige und Grau dominieren. Sogar Handkamera wurde auf den dreckigen Straßen von Baltimore und in den karg erscheinenden Räumen der Polizei eingesetzt. Das Ganze wird durch den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu dem Strahlen der NCIS-Räume gebracht, über die der Baltimore-Tony bei seinem ersten Besuch auch damals gemeckert hat. Der Verlauf der Untersuchungen bringt die beiden Zeitabschnitte einander immer näher, bis der Schuldige an Dannys Tod und PtP-Copycat-Killer gefunden ist.

Sehr schön wird das von den Produzenten inszeniert, als wir die exakt gleiche Szene zweimal zu sehen bekommen: Einmal steht Tony in Dannys Wohnung im Jahre 2001 und Gibbs kommt plötzlich herein und dann dasselbe wiederholt sich im Jahre 2011.
Auch damals trotz Tonys guter Arbeit, ist Gibbs immer ein kleiner Schritt voraus gewesen. Er ließ trotzdem Tony auf eigene Faust herausfinden, dass sein Partner dreckiger Cop war, und entscheiden, was er mit diesem Wissen macht. In der Gegenwart machen sich die beiden auf den Weg nach Baltimore zusammen, um Dannys Mörder zu verhaften.

Was auffällt in den Rückblenden bei dem ersten Treffen der beiden und der anschließenden Zusammenarbeit, dass Gibbs (Mark Harmon) mehr lächelt, als in ein paar „normalen“ Episoden zusammen. Vielleicht weil er damals Tony gefunden hat und sich für ihn entschied: You don’t waste good. So lautet eine der Gibbs-Regeln. Also ließ er Tony dem NCIS-Team beitreten.

NCIS: Dead Reflection (8×21)

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In Dead Reflection wird das NCIS-Team mit einem Mord mitten im Pentagon konfrontiert, bei dem die Redewendung „das eigene Gesicht wahren“ eine neue Bedeutung bekommt. Aber um welches NCIS-Team handelt es sich? Denn offenbar haben wir es bis Ende dieser Staffel mit zwei Teams zu tun.

Wie Gibbs seinen Mitarbeitern mitteilt, übernimmt Agent Barrett offiziell den Port-to-Port-Serienmörderfall und wird über ihr eigenes Team verfügen. Dessen Mitglieder treffen nach und nach ein: der groß gewachsene, polyglotte Agent Simon Cade (Matthew Willig) mit seinem IQ von 160 und Agent Gayne Levin (Alimi Ballard), der sich bestens mit Filmreferenzen auskennt und sogar den Dreharbeiten von Mission Impossible beiwohnte. Obwohl der Fall der Woche interessante Wendungen nimmt, sind wir Zuschauer ebenso abgelenkt wie Gibbs’ Team: Die ganze Zeit über versucht man ein Auge darauf zu haben, was Barretts Team tut!

Abby ist mehr als Andere gewillt, die neuen Kollegen kennen zu lernen. Prompt geht sie mit Agent Cade auf ein Date, was McGee ziemlich eifersüchtig macht. Aber es ist ein anderes „Date“, das in dieser Episode wirklich die Blicke auf sich zieht: nämlich das von Tony (Michael Weatherly) und Gibbs (Mark Harmon).

Tony sucht das Gespräch mit Gibbs und geht mit einer Flasche Bourbon zu ihm in seinen Keller. Er will wissen, ob Gibbs böse auf ihn ist, denn – wie auch wir Zuschauer registriert haben – die Nackenklapse sind in letzter Zeit ausgeblieben, und gerade die hatte Tony korrekterweise ja immer als „signs of affection“ seitens Gibbs aufgefasst. Zum ersten Mal sprechen die beiden offen über Tonys Affäre mit EJ. Dabei fasst sich Gibbs kurz: My team, my rules. Und Tony hat gegen Regel Nr. 12 verstoßen: Never date a co-worker.

Das Gespräch wird durch einen Telefonanruf unterbrochen, das Ganze bleibt in der Schwebe. Muss Tony das Team wechseln, um EJ zu daten? Was weiß oder ahnt Gibbs noch bezüglich EJ, dass er Tony so vehement vor der Beziehung schützen will? Es kommt in den letzten Episoden der achten Staffel darauf an, wer welche Maske trägt und was sich darunter versteckt.

Die Episode endet mit einem Cliffhanger, der Tonys Anmerkung vom Anfang wortwörtlich umsetzt: der Fund des Augapfels in seinem Glas sei “a real eye opener“. Barrett und Palmer stellen fest, dass man sich damit – via Augenscanner – Zugang zum NCIS-Hauptquartier verschaffen kann. Das Auge gehört(e) also einem hochrangigen NCIS-Mitglied oder Ex-Mitglied. Aber welchem?
Was denkt ihr über NCIS-Team Nr. 2 und eine mögliche Auseinandersetzung zwischen Tony und Gibbs?

NCIS: Two-Faced (8×20)

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Two-Faced: Einen besseren Titel könnte die neue NCIS-Episode kaum haben. Sie hat zwei Seiten: Herzensangelegenheiten – und einen erschreckenden Serienmörderfall. Zwischen den beiden Seiten besteht eine Verbindung, die wir so bisher nicht ahnten.
Dass die Luft zwischen Leon und Gibbs (Mark Harmon) immer dicker wird, wussten wir allerdings schon. Als Gibbs Vances Leben rettete, realisierte Leon im Nachhinein eines: Gibbs’ Vorgesetzter ist er nur auf dem Papier – und so wird es bleiben. Gibbs bildet NCIS’ Konstante, während andere kommen und gehen. Leons Bemühen in den letzten Episoden, der Chef zu sein, führt unausweichlich in genau eine Richtung: aus der Tür hinaus, auf die eine oder andere Art. Der Versuch, Gibbs’ Autorität zu untergraben und ihn hinters Licht zu führen, endet für niemanden gut.

Davor warnt Tony EJ, die plötzlich wieder aufgetaucht ist. Das nahende Staffelende zwingt offenbar die Autoren, die Situation zuzuspitzen. Während EJ bei ihrem ersten Auftritt streckenweise sympathisch wirkte und alles nach einer Einführung als neues Teammitglied aussah, scheint man in Two-Faced alles tun zu wollen, damit die Zuschauer sie hassen. Leons Spiel, sie als Waffe gegen Gibbs einzusetzen, funktioniert nicht und führt Gibbs zu sehr entschiedenen Schritten: Er befiehlt EJ, sein Team in Ruhe zu lassen – damit meint er vor allem Tony. Wie wir in Two-Faced erfahren, führen die beiden doch eine Beziehung, die aber mit ihrer Arbeit kollidiert.

Denn EJ hielt vor Tony ihren Auftrag geheim, einen Serienmörderfall zu untersuchen, der in Spanien seinen Anfang nahm.
Während Tony mit dem Vertrauen-Misstrauen-Spiel einigermaßen zurecht kommt, wissen wir um Zivas (Cote de Pablo) Empfindlichkeit solchen Spielchen gegenüber. Ausgerechnet ihr Freund Ray, dem wir zum ersten Mal begegnen und der ihr, wie er Tony erklärt, angeblich seine Liebe gestehen will, hat ein Geheimnis. Ziva wusste schon, dass Ray ein CIA-Agent ist – dass aber CI-Ray (wie ihn Tony nennt) zusammen mit Leon und EJ an dem Serienmörderfall arbeitet, wusste sie nicht. Zivas übertriebene Reaktion scheint vor dem Hintergrund ihrer Vorgeschichte berechtigt.

Tony und Ziva betreffend, begeben sich die NCIS-Autoren auf dünnes Beziehungs-Eis. Zwischen den beiden besteht seit langer Zeit Anziehung, aber es schien so, als würde man daraus eine Freundschaft, Kameradschaft entstehen lassen. Will man sie jetzt über gescheiterte Beziehungen mit Anderen doch zusammenbringen? Ob das eine gute Idee ist? Es bleibt allemal spannend, welche Leichen Ray und EJ noch im Keller haben.

Der unbekannte Serienmörder, um den es in Two-Faced geht, hat etliche Leichen nicht in den Keller, sondern meistens auf Eis gelegt. Er treibt sein Unwesen von Hafen zu Hafen überall auf der Welt, wo US-Marines stationiert sind und hinterlässt Botschaften am Tatort, die Gibbs & Co. letztendlich auf die falsche Fährte führen. Am Ende der Episode, im Cliffhanger, scheint der Serienmörder dem Team näher zu kommen, als das Team ihm.
Nach den letzten Sekunden der Episode fühlt man sich wie Abby: Alles wirkt komisch, und es juckt einen überall…

NCIS: Tell-All (8×19)

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Eigentlich dienen die Eröffnungssequenzen bei NCIS nur dem Auffinden ermordeter Menschen, die auf irgendeine Art und Weise mit Mitgliedern der US-Marine zu tun haben. Tell-Alls erste Minuten sind nicht anders, aber sie veranschaulichen sehr gut die Stimmung, die die gesamte Episode bei Langzeit-NCIS-Zuschauern erzeugt.

Tell-All wirkt wie der kühle Morgen eines der ersten warmen Frühlingstage. Sie weckt Erinnerungen. Es sind kleine Details, Erzählsegmente, die dem Zuschauer aus der NCIS-Mythologie so vertraut sind wie der Geruch von noch feuchtem Gras unter den Füßen an einem der besagten Frühlingsmorgen, der nicht anders ist als alle anderen vor ihm. Tell-All erzählt keine besondere Geschichte, aber die Episode fühlt sich angenehm vertraut an und strahlt eine gewisse Leichtigkeit aus.

Dabei geht es um Waffenhandel, Geheimagenten, zwei Morde und eine… Hochzeit. Dem zugrunde liegt das Thema der Liebe. Die Episode handelt vom Verschwinden der Romanze in einer multimedialen Gesellschaft, wo dein Nächster ein Avatar ist und Emotionen als Reihe von Einsen und Nullen decodiert werden. Der Tod ist ein mediales Ereignis, kein tatsächliches.

Gibbs (Mark Harmon) und sein Team untersuchen die Morde an zwei DIA (Defense Intelligence Agency)-Agenten und kommen dabei einer gewissen Jinn und einem Buch namens „Operation Birdsong“ auf die Spur. Die ganze Geschichte hat, trotz Tonys (Michael Weatherly) Referenzen auf The Ring, nichts Übernatürliches an sich, denn Jinn ist ein High-School-Mädchen, das sich per Mausklick mit Waffenhandel beschäftigt; die Resultate sind für sie keine Leichen, sondern eben Einsen und Nullen. Aber dieser Fall ist nur NCIS’ Mittel zum Zwecke der Gesellschaftskritik: Das eigentliche Anliegen ist eben… die Liebe.

Nicht schlimm also, dass der Fall ganz nach Procedural-Schema mit der Überführung des Ehemanns endet. Der Mord geschah aus Eifersucht. Dabei könnte man sich doch, wie Gibbs sagt, einfach scheiden lassen, wenn man Probleme mit seiner Frau hat. Gibbs weiß, wovon er spricht: Er ist geschieden – von einer Frau namens Diane, von der auch Fornell (Joe Spano) geschieden ist, Gibbs’ bester Freund (mittlerweile können wir ihn so nennen, oder?). Fornell-Gibbs-Episoden haben immer ein gewisses Etwas. In Tell-All versuchen beide einer Hochzeit zu entgehen, denn Diane heiratet erneut und hat ihre beiden Ex-Männer eingeladen. Am Ende gehen sie beide nicht hin.

Wohin die Sache mit Tony und Special Agent EJ gehen wird, fragt sich wiederum Ziva (Cote de Pablo). Was ist zwischen den beiden überhaupt passiert? Tony flüchtet sich in Film-Referenzen und gibt keine wirkliche Auskunft. Es bleibt abzuwarten, was die NCIS-Autoren mit diesem Nebenplot anstellen wollen, während Gibbs – schön, ihn mal wieder im Keller bei der Arbeit zu sehen – und Fornell einen Ex-Männerabend mit bestelltem Essen genießen.

Zum Schluss nicht vergessen, was Ducky in dieser Episode vor Palmer anspricht: Der Spaß des Entdeckens und Erfahrens darf nicht verloren gehen – sei es in einer Romanze oder in einer Autopsie. Dieses Vergnügen liegt nicht darin, einen Wikipedia-Artikel darüber zu lesen, wie das nasse Gras riecht. Also: einfach weniger “squeaking”, ich meinte tweeting, und mehr barfuß laufen.

NCIS: Out of the Frying Pan (8×18)

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NCIS gehört zu den vielen Serien, die pausieren mussten, aber verglichen mit anderen Rückkehrern bietet sie eine Stand-Alone-Episode, die aber nicht weniger spektakulär ist als fortlaufende Storys. Obwohl: Was die Beziehung zwischen Vance und Gibbs (Mark Harmon) betrifft, können wir auch hier von einer fortlaufenden Erzählung sprechen, die sich zuspitzt.

Vances Entwicklung zu einem Mann wie diejenigen, gegen die er selbst früher antrat, nimmt langsam, aber sicher Form an. In dieser Episode befiehlt er Gibbs & Co., einen Fall zu untersuchen, der nicht wirklich in NCIS’ Zuständigkeitsbereich gehört. Es stellt sich heraus, dass im Grunde Leons Rachefeldzug dahinter steckt, bei dem er auch noch einem befreundeten Richter einen Gefallen tut. Von der ersten Sekunde an spürt Gibbs den faden Beigeschmack im Mund, aber er nimmt sich der Sache an.

Schon lange hat NCIS die beiden Teamältesten Tony und Gibbs nicht mehr als Ermittlerpaar gemeinsam arbeiten lassen, aber in dieser Episode pickt Tony Gibbs für das Verhör eines Verdächtigen heraus. Der Mordverdächtige ist ein Jugendlicher, den die Polizei trotz aller Hinweise nicht brechen konnte. Nun geht es nicht mehr darum, einen Verdächtigen zu brechen, dessen Schuld man – Vance – schon beschlossen hat, sondern es geht um die Wahrheit.

Trotz Altbackenheit der Guter-böser-Cop-Story bringen Mark Harmon und Michael Weatherly die nötige Chemie mit, um sie spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Wie Gibbs entspannt ein Gespräch über kleine Details, über Nichtigkeiten aufzubauen versucht, während Tony Druck auf Nick ausübt, ist hervorragend inszeniert. Nicht das Verbrechen, das Nick (brillant in der Rolle: Cameron Monaghan) begangen haben könnte, bildet das Thema dieser Episode, sondern der Missbrauch von Macht und die falschen Entscheidungen des NCIS-Direktors Leon Vance. Wird Gibbs zum Ende der Staffel einen weiteren NCIS-Vorgesetzten überdauert haben?

NCIS: Kill Screen (8×16)

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Ein Bekannter von mir übte vor Jahren den Beruf des Wohnwagen-Diebes aus. Er entwendete Wohnwagen von Parkplätzen in Holland und verkaufte sie in Rumänien oder Bulgarien. Als er einmal glückselig und in voller Fahrt mit neuer Beute über die rumänische Grenze rauschte, hörte er laute Geräusche aus dem Wohnwagen. Er hielt an, nur um festzustellen, dass er diesmal auch den schlafenden Besitzer mitgenommen hatte. Dieses Berufsrisiko hatte er nicht bedacht…

Genauso ergeht es dem Taschendieb aus den ersten Minuten in NCIS’ neuer Episode Kill Screen. Denn die hübsche Tasche, die er im Park mitgehen lässt, ist voller… Menschenfinger und –zähne! Die gehören einem Marine-Offizier, wie das NCIS-Team feststellt; und der Fall kommt gerade rechtzeitig, um Gibbs (Mark Harmon) davon abzuhalten, den eigenen Computer aus Wut über denselben zu McGees (Sean Murray) Entsetzen mit einem Baseballschläger zu bearbeiten.

Gibbs’ Computer-Alpträume enden nicht hier: Bei NCIS taucht Agent Blake Martin (Jason Beghe, Castle) auf, der Zugriffe aus den NCIS-Computern auf das Pentagon untersuchen will. Abbys Vorschlag: In einem Glasbehälter mit der Überschrift „Agent McGees Legal Defense Fund“ Geld zu sammeln… Kill Screen ist eine weitere Episode, die sich – dem Thema entsprechend – hauptsächlich um McGee dreht. Dessen Horoskop rät ihm, von Beziehungen Abstand zu nehmen. Aber kann er das?

Jedenfalls: Computer sollte McGee definitiv meiden. Zu seinem Entsetzen führen ein Videospiel und dessen Erfinder (also Computer und Menschen, die sie bedienen) zur Lösung des Mordes an dem Marine-Offizier, der zu Tode gefoltert wurde. McGee und Ziva machen Maxine (Beth Riesgraf, Leverage) ausfindig, die Ex-Freundin des Toten – und die „Königin“ von McGees Lieblingscomputerspielen. Also freie Bahn für McGee? Dafür bleibt kaum Zeit, denn anscheinend will jemand Maxine ausschalten.

Als Maxine das letzte Mal das beste Ergebnis im Spiel Fear Tower 3 erzielte, kam die so genannte Killer Screen – aber voller codierter Daten. Das Team findet heraus, dass der Programmierer Snyder ein Programm geschrieben hat, mit dem man an die Pentagondaten heran kommt; er möchte es dem Höchstbietenden verkaufen. Doch Snyder wird tot aufgefunden. Hinter all den brutalen Morden steht Martin, der gehandelt hat, anstatt zu warten und Beweise gegen Snyder zu sammeln – guter Zweck, falsche Mittel!

Der Rest ist beileibe kein Kinderspiel, sondern ein Computerspiel, in dem ausgerechnet Gibbs die Spielfigur ist und McGee der Spieler. Er muss Gibbs durch eine Reihe von Fallen in Snyders Gebäude manövrieren, damit dieser zum Hauptrechner gelangen kann. Hier schließt sich der Kreis: Was macht man mit einem Computer, der nicht gehorcht? Man erschießt ihn!
Diese Episode hat zwar nichts Überragendes, aber wenn man das Ganze auf die leichte Schulter nimmt, sind manche Momente tatsächlich zum Schießen lustig. Und: mit Tonys Hilfe bekommt McGee ein Date mit Maxine. Hoffentlich findet seine Beziehungs-Odyssee nun ein Ende…

NCIS: Defiance (8×15)

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Die Rückblenden aus letzter Woche und die Geständnisse der Teammitglieder bezüglich ihrer Traumata und Probleme – vor allem sich selbst gegenüber – werden in Defiance aufgenommen. Zumindest, was Tim McGee (Sean Murray) betrifft. Man könnte sogar sagen, dass NCIS ihn nicht gerade mit weichen Handschuhen anfasst. Als Zuschauer lässt man sich in Defiance fast in die Irre führen, denn eine attraktive Frau scheint sich tatsächlich für Agent McGee zu interessieren…

Das „Böse“ daran ist, dass die NCIS-Produzenten dieses Spiel mit der Figur schon einmal gespielt haben. Es ist wie beim Poker: Der Gegner blufft einmal – und wenn man denkt, es kann gar nicht sein, dass das Gegenüber schon zum zweiten Mal in Folge dasselbe versucht, geschieht es doch. Diese Vergleiche beziehen sich natürlich auf McGees Beziehungsproblematik.

In Defiance bekommt das Team den Auftrag, die Tochter des Verteidigungsministers eines fiktionalen russischsprachigen Landes (Belgravia) zu beschützen. Ein Anschlag wurde dort direkt vor der US-Botschaft verübt, bei dem ein amerikanischer Marine-Soldat sein Leben verlor. Das Ziel war Verteidigungsminister Gordova, da dieser kurz davor steht, ein wichtiges Abkommen mit der US-Regierung zu unterzeichnen. Beide Regierungen befürchten weitere Attentate.
Aus diesem Grund befiehlt Leon (Rocky Carroll) Gibbs’ (Mark Harmon) Team, Adriana Gorgova nicht aus den Augen zu verlieren. Aber man weiß, dass es schief gehen wird. Warum?

Wegen der ersten Minuten (in medias res) der Episode: Wir sehen, wie Leon von Gibbs Tims und Tonys (Michael Weatherly) Kündigungen fordert, falls in 48 Stunden keine Auflösung vorliegt. Wovon?

Geschickt führt uns dann die Erzählung in die Irre, indem die attraktive und selbstbewusste Adriana (Elena Satine) es schafft, nicht nur zu Ziva (Cote de Pablo) eine Verbindung aufzubauen (Stichwort: Vaterfiguren), sondern auch McGee um den Finger zu wickeln. Ein Kuss ist es, der McGee für einen Moment auf andere Gedanken bringt – und im nächsten wird Adriana entführt. McGee reicht zwar seine Kündigung ein, aber Gibbs weigert sich, sie anzunehmen. Es erweist sich, dass alles eine Inszenierung ist, bei der Adriana die Hauptrolle gespielt hat.

Aber es ist auch eine NCIS-Inszenierung. Was uns zuletzt über das Team erzählt wurde, wird jetzt im Laufe der Episode durchgespielt. Es werden die Schwächen der einzelnen Teammitglieder – vor allem von Ziva und McGee – gezeigt und angedeutet, dass sie als Einzelne zwar anfällig sind, aber als Team immer funktionieren.

Einer fällt aber aus diesem Zusammenhalt heraus. Es ist Leon, der die ganze Zeit außen vor steht – nicht zum ersten Mal, aber durch die jüngsten traumatischen Ereignisse scheint sich das Gefühl des Außenseiters verstärkt zu haben. Gibbs rettete ihm zwar das Leben, aber er zeigte ihm damit nicht den Weg hinein ins Team, wo alles nach Gibbs’ Regeln funktioniert und die Arbeit getan wird. Es scheint so, als hätte Leon die Suche nach diesem Weg aufgegeben… dem Blickwechsel zwischen ihm und Gibbs am Ende der Episode nach zu urteilen.